MARTIN REV (SUICIDE) live! (Blast First, New York/USA)
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Martin Rev und seine Band Suicide waren Punk, bevor es überhaupt Punk gab und der Elektroschocker, der sogar dem Punk-Publikum zu extrem war. Nach den Gitarrenbands Velvet Underground, The Stooges und The  New York Dolls verzichteten Alan Vega und Martin Rev auf das klassische Rockinstrumentarium und schockten damit mehr als Iggy und Johnny Rotten  zusammen. Während Alan Vega beinflusst von Elvis seinen Rockabilly durch einen Verzerrer sang und dabei eine schwere Motorradkette schwang, nahm Martin Rev stattdessen Synthesizer und Drumcomputer und erzeugte damit düstere, trommelfellzerfetzende Endzeitmusik. Diese war zuviel für das Publikum, das sie als Support von The Clash und Elvis Costello regelmäßig von der Bühne prügelte. Sie setzten Maßstäbe für DAF und viele andere New Wave-Bands.

Heute gilt Martin Rev als ein wahrer Pionier der elektronischen Musik. Nachdem er bereits vorher Erfahrung als Free Jazzer sammelte gründete er 1970 gemeinsam mit seinem musikalischen Partner Alan Vega Suicide. 1973 lösten sie sich das erste Mal  auf, nahmen aber 1976 den Faden wieder auf und avancierten zur Stammband des legendären New Yorker Punk-Clubs CBGB's. 1977 veröffentlichten sie ihr Debütalbum Suicide mit epochalen Stücken wie "Ghost Rider" und "Rocket USA". Zuletzt hörte man sie gemeinsam auf ihrem Comeback-Album "American Supreme" 2002. Neben Suicide verfolgte Martin Rev zahlreiche Soloprojekte. Dabei kam es immer wieder zu einer Zusammenarbeit mit dem Künstler Stefan Roloff. 2002 komponierte Martin Rev die Filmmusik zu dem Dokumentarfilm Rote Kapelle von Stefan Roloff. Mit "Stigmata" veröffentlichte Martin Rev Ende November sein neues Album auf dem Kultlabel Blast First (Sonic Youth, Pan Sonic, …). 
www.martinrev.com
www.blastfirstpetite.com




CLUB MORAL präsentiert: SUPERPITCHER (Kompakt/Köln), SCHARRENBROICH (Kompakt/Köln), STEREO AKA NONAME (Gedankensport/Muc)

"I want Happiness"... Mmmmmmh... Fühlt Ihr auch die Liebe? Nein, nicht Donna Summer... Superpitcher is back in the building. Dem eher verträumten Raver kribbelt bereits die bloße Erwähnung seines Namens angenehm warm die Wirbelsäule nach unten. Ja, wenn mehr Leute Musik wie er spielen würden, gäb es viel mehr nette Menschen, gute Gespräche und entspanntere Gesichter auf den Partys dieses Landes. Weich, warm und immer leicht flimmernd schmiegen sich die Produktionen des neben Michael Mayer wohl wichtigsten Kompakt-DJs um die Hüften in die Fußspitzen und durch das vibrierende Technoherz. Seine legendären Scheiben "Heroin" & "Yesterday" auf Kompakt waren mit das Schönste, was jemals auf Vinyl gepresst wurde, einfach anders, einfach schön, wunderbar ... Seine Speicher Scheiben rocken auch heute noch den Floor eine Etage nach unten und mal ehrlich liebe Kinder:
Musik kann doch so schön sein ...

Kurz nachdem Aksel Schaufler aka Superpitcher von Ulm nach Köln gezogen war, fing er an für den Kölner Plattenladen und das dazugehörige Label Kompakt zu arbeiten und kam dort erstmals mit seinen musikalischen Helden Wolfgang Voigt und Jörg Burger in Kontakt. Künstler, die ihn in seinem weiteren Werdegang beeinflussen sollten. Nachdem Superpitcher 2001 die Single "Heroin" bei Kompakt veröffentlichte und auf einen Schlag weltweite Bekanntheit und positives Feedback dafür erhielt, gab er seine Arbeit als Plattenhändler auf und entschied sich für den nachtaktiven Lifestyle eines DJs und Produzenten. Neben eigenen Produktionen machte er sich vor allem als Remixer für Dntel, die Quarks, M83 und DJ Hell sowie mit der Mix-CD "Today" einen Namen. Mit Michael Mayer verbindet ihn das gemeinsame Projekt Supermayer, dessen sehr wohlwollend aufgenommenes Debütalbum "Save the World" 2007 erschien und Remixaufträge für Rufus Wainwright, Hot Chip, die Foals und viele andere nach sich zog. Sein letztes Release mit The Congosound "Say I´m your Number One" ist auch wieder ein funkelndes Diskokügelchen geworden. Darüber hinaus gibt's seit kurzem auch noch ein neues Projekt mit dem Namen "Pachanga Boys", das ihn zusammen mit dem mexikanischen Künstler "Rebolledo" verbindet. Dieser betreibt mit Matias Aguayo das eher extravagante, aber sehr interessante Label Comeme, das zur Zeit in aller Munde ist. Musikalisch geht bei Superpitcher eigentlich alles: Techno, House, Disco, Trance oder komplette Songs verpackt im Popmantel- der Mann hat's einfach drauf. Im Frühjahr 2010 erscheint nun aber erstmal das langersehnte zweite Studioalbum nach "Here Comes Love" (2004) von Superpitcher auf Kompakt.

Unterstützung gibts vom Club Moral-Chef Schnarrenbroich und dem größten Superpitcher-Fan Münchens Stereo aka Noname.
www.kompakt-net.de
www.myspace.com/supermayer
www.myspace.com/nevermindbooking
www.myspace.com/stereoakanoname
www.myspace.com/gedankensport




SWITCH YOUR BODY: MOWGLI (Deadfish Audio, Exploited /London), UPSTART (Disko B, Chicks On Speed Records/Muc), BAVARIAN MOBILE DISKO (Muc)

Beim seinem letzten Besuch stahl der Wahllondoner Mowgli dem Partytiger Shir Khan schon die Show, jetzt kommt er noch einmal um einen wahren Buschbrand zu entfachen. Mowgli wuchs in einem norditalienischen Dorf auf, landete über Hip Hop beim Rave, begann schon in der Provinz mit Keyboard und Sampler zu produzieren und zog 2006 von Bologna nach London. Sein Bootleg des Chemical Brothers-Hit "Do It Again" führte zu Remixaufträgen von Santogold, The Sugababes, Martin Solveig, Armand Van Helden, Tommy Sparks, Tricky und Simian Mobile Disco. 2008 gründete der Jungle Boy auch sein eigenes Plattenlabel Dead Fish, reiste als DJ durch Clubs wie Fabric in London, Maria in Berlin und Cocoon in Frankfurt, und hält sich zu dem noch mit Nebenprojekten wie Minimow auf Trab. Auf seinem Release "Bolly House" klöppelt er traditionelle Tabla und Bayan Drums, mit einer Sitar-Melodie über einen zappeligen House-Beat und stieß damit bei Shir Khan und seinem Exploited Label auf offene Ohren.

Wandelnde Musiklexika können in der Regel nicht tanzen und erst recht kein exzessives Dancefloortreiben anzetteln. Nicht so Bavarian Mobile Disco, denn wenn der Münchner in seinem Plattentaschenarchiv wühlt und daraus ein DJ-Set kredenzt, gibt's keine Grenzen und erst recht kein Halten mehr. Von Old School bis New School, von obskur bis offensiv, von Giorgio Moroder bis Crookers, von Italo Disco bis Baltimore Club. Nie beliebig, immer stimmig - und wenn man ihm ein Mikro in die Hand drücken würde, hätte er zu jeder Platte mindestens eine Anekdote parat.
Unterstützt werden die beiden vom Disko B-Chef und Rote-Sonne- Hausherr Upstart.
www.myspace.com/mowglimusik
www.diskob.com




HYPIE HYPIE: FAUNA (ZZK, Buenos Aires), EL G (ZZK, Buenos Aires), SCHLACHTHOFBRONX (Disko B, Muc), TAMING THE WHITE RHINO (Hypie Hypie/Muc), VJ KAUNDOWN (Rumpeln, HarryKleinBooking/Muc)

Der slowenische Philosoph Slavoj Žižek ist vor allem für schlaue Gedanken zur Popkultur bekannt und daher idealer Namenspate für die ZZK-Crew aus Buenos Aires. Denn schlau ist die Soundmischung, die ZZK-Chef EL G und seine Jungs seit drei Jahren auf die Welt loslassen, definitiv. Argentinischer Cumbia mit viel Akkordeon und spanische Raps treffen auf Elektro, Rave und Dubstep. Kein Wunder, dass Diplo großer Fan dieses lateinamerikanischen Partytreibens ist. Beim heutigen Hypie Hypie-Abend legt der Chef El G höchstpersönlich auf. Davor zündeln die beiden bunt kostümierten Jungs vom Live-Act Fauna mit den unterschiedlichsten Beats, Sounds und Raps, bis ihr ganz eigener Tropitronica-Stil entsteht. Die Schlachthofbronx besorgt - inspiriert von den immer zahlreicher werdenden Live-Gigs im europäischen Ausland - den Rest der Abfahrt.
www.myspace.com/zzkrecords
www.myspace.com/faunapower
www.myspace.de/schlachthofbronx




JACK YOUR BODY: ABE DUQUE live! (ADR/New York), MICK WILLS (Gigolo/Nürtingen), LESTER JONES (Optimal/Muc), MIGUMATIX (Pastamusik/Muc), ANTHONY "SHAKE" SHAKIR (Frictional/Detroit)

"So Underground It Hurts" gravierte Abe Duque eigenhändig in das schwarze Vinyl seiner Releases und kaum einer kann hinter dieser Inschrift so stehen wie Abe Duque. Schließlich stand der New Yorker schon so in den Miesen, das er die Hälfte seines Equipments verkaufen musste, um seine Miete bezahlen zu können. Als Retter in der Not kam DJ Hell, der Abe als Produzenten für sein Album "NY Muscle" haben wollte und mit seinem übrigen Equipment schraubten beide das Album zusammen. Von da an ging es bergauf. Mit dem Launch seines eigenen Labels Abe Duque Records wagte er viel - und gewann, und das obwohl oder gerade weil er auf jegliches Coverartwork und sonstigen Schnickschnack verzichtete, sämtliche Gesetze des Marktes ignorierte und die Tracks vorerst ausschließlich auf Vinyl erschienen. So auch bei seinem neuesten Album "Don't be so mean".

Ein weiterer Gast des Abends ist Mick "The Gigolo of Porschetown" Wills. Als guter Freund des Hauses hat er uns schon in den alten Räumen des Ultraschalls mit seinen Mixen, die von Funk, Disco, Hi-NRG und New Wave bis zu House, Techno und Acid reichen, überrascht. Seine ersten Versuche als DJ startete er schon 1986, dementsprechend ist sein musikalisches Spektrum vollkommen uneingeschränkt. Unterstützt werden die beiden Tausendsassas von unserem nicht minder kompetenten Altmeister Lester Jones und dem nicht-mehr-ganz-so Youngblood Migumatix.
www.myspace.com/abeduque
www.myspace.com/djmickwills
www.myspace.com/lesterjones
www.myspace.com/xsquare




Seit über 10 Jahren gibt es den Candy Club bereits und somit ist er die älteste Queer-Indie-Electro-Party auf dem europäischen Kontinent. Die Queerness bezieht sich dabei nicht allein auf ein mögliches sexuelles Selbstverständnis, sondern auch  auf die vermeintliche Unvereinbarkeit der Sounds: Placebo trifft auf Madonna, Hot Chip auf einen Remix von Rage against The Machine oder Nancy Sinatra, wer weiss das vorher schon? Selbst ohne Bands und Gast-DJs zieht Resident-DJ Thomas Lechner alle denkbaren Register an seinem Digitalpult und mischt neben der Musik auch das Publikum gehörig auf... As queer as you wanna be - still crazy after all these years!
www.myspace.com/candy_club




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Lange waren sie von der Bildfläche verschwunden, letztes Jahr meldeten sich die Düsseldorfer überraschenderweise live zurück und legten im Oktober nach fünf Jahren auch auf Plattenlänge mit ihrem Werk "Mosaik 2014" nach. Kreidler gehörten 1994 zur ersten Generation von Bands, die den Krautrock von Spinnweben und den langen Hippiebärten befreite, und damit ziemlich alleine waren, folgten später viele nationale und internationale Bands ihrem Beispiel und beriefen sich auf die Siebziger-Jahre-Helden von Neu! bis Kraftwerk. Kreidlers 1996er LP "Weekend" folgten begeisterte Kritiken und auf den Fuß Remixaufträge von Depeche Mode oder den Einstürzende Neubauten. 2001 wurden sie von Andreas Gursky zu seiner Retrospektive nach New York ein geladen um dort im Museum of Modern Art zu spielen und im selben Jahr veröffentlichten sie mit den Chicks on Speed eine EP. Neben drei Eigenkompositionen beinhaltete diese auch eine Coverversion des Nick Cave - Kylie Minogue Duetts 'Where the Wild Roses Grow'. Hier allerdings mit vertauschten Rollen.

Mit ihrer neuen Platte "Mosaik 2014" greifen sie den Faden wieder auf, den sie vor fünf Jahren fallen ließen .Heute liegt der Focus auf Flächen und Melodien und viel mehr als zuvor auf Beats und den treibenden Rhythmen. Ihr wohl bestes Album, ein fast schon explosives Meisterwerk zwischen Krautrock und moderner Electronica, das gerade zur Platte der Woche im geschätzten Zündfunk gewählt wurde.
www.myspace.com/kreidlerde




DUBSTEPPER XXVII: THE MOODY BOYZ (On-U Sound, Studio Rockers/London), D2E3 (19industries,bb-a/Muc)

Tony Thorpe ist eine lebende UK-Clublegende. Bereits 1987 veröfffentlichte er die erste Acid-Kompilation "Acid Beats" und heute noch besticht er durch seine Produktionen und Remixe. So schickte er zuletzt Stars wie Amy Winehouse, Erykah Badu, Bloc Party und Lee Scratch Perry durch Echokammern und subsonische Dubgewitter. Seine Laufbahn begann Tony in der Euphorie der englischen Acid House-Bewegung, folgerichtig hörten seine Tracks, die er unter dem Namen Moody Boyz veröffentlichte, auf Namen wie "Acid Rappin" oder "Acid Heaven" und mit  den "Journeys into Dubland" nahm Thorpe damals schon die Richtung seines späteren Schaffens vorweg. Ein Remix, den er dem KLF-Vorgängerprojekt The Justified Ancients of Mu Mu anbot, wurde zwar zurückgewiesen, fortan war Thorpe aber für Breaks Beats, Samples bei KLF zuständig und arbeitete mit den Copyright-Piraten an ihren Tracks 'What Time is Love?', 'Last Train to Transcentral' und dem Bestselleralbum "The White Room". Mit seinen Moody Boyz Singles 'Lion Dance', 'What is Dub?' und 'Centre of the World' versorgte er Anfang der Neunziger den Dance-Underground und veröffentlichte zu dieser Zeit  auch den Proto-Jungle Classic 'Bad Man'.

1998/99 produziert er unter dem Namen Wayward Soul eine Reihe pochender, dissonanter, Sub-Bass-Knaller. Im Oktober diesen Jahres erschien mit "Freedom"der neueste Track des Dubstep Pioniers, der Tony Thorpe in Bestform zeigt und das mit über 20 Jahren Nachtleben im Rücken.
www.myspace.com/themoodyboyz




SMAUL LABELNACHT: HARRY AXT (Grand Petrol, Kiddaz.Fm /Berlin), HOMETRAINER (Smaul,Doxa/Weilheim), FC SHUTTLE (Smaul, Muc)

Achtung! Gesucht wird der Schallplattenunterhalter Harry Axt auch bekannt unter seinem bürgerlichen Namen Daniel Steinberg. Der Verdächtige trägt Holzfällerhemd und Fransenlederjacke und wurde zuletzt im Raum Berlin gesehen. Hinweise aus der Szene deuten aber auf eine verstärkte Tätigkeit in München hin. Harry Axt trat ermittlungstechnisch erstmals 2004 in Erscheinung, als er mit seinem ersten Release "Harry Axt ... Spielt Auf Der Schnorchelsäge" auf sich aufmerksam machte. Es folgten Releases bei Leftroom, Kiddaz.fm, Rompecabeza und im Frühjahr sein Album "Planet Axt". Begleitet wird der Delinquent von den überzeugten Wiederholungstätern FC Shuttle und Hometrainer.
www.myspace.com/harryaxt
www.myspace.com/hometrainer
www.myspace.com/fcshuttle




PHREAK YOUR BODY: DANIEL BELL (7th City, Accelerate/Detroit), ANETTE PARTY (Pastamusik/Muc), MATZE CRAMER (Vorsicht Glas!/Muc), VJ JEDES MAL KINO (Visual Drugstore/Muc)

"Ich habe eigentlich keine Heimatstadt", sagt Daniel Bell und entzieht sich so aller "Sound of the City"-Schubladen, in die Journalisten Künstler gerne stecken. Bei Daniel Bell ist das besonders schwierig. Aufgewachsen im Westen tauschte er die Sonne Kaliforniens bald gegen die kalten Winde vom Lake Erie und zog nach Detroit. Zuvor hatte er in Toronto Film studiert und nebenher mit seiner ersten Veröffentlichung "Technarchy" als Cybersonik auf Richie Hawtin's Label +8 Records seinen ersten Überraschungserfolg gefeiert. Von diesem Erfolg beflügelt, zog er Anfang der Neunziger endgültig nach Detroit und eröffnete die US-Tourneen von Moby und The Prodigy.

Ab 1992 veröffentlichte Bell bereits Platten unter seinem Pseudonym "DBX" auf seinem eigenen Label Accelerate Communications bei denen er mit Tracks wie "Losing Control" den Groove Chicagos mit der Abstraktion Detroits und der kühlen Robotnik Europas verschmolz und so seinen eigenen Entwurf von Detroit Techno schuf.  Dieser Entwurf bestach vor allem durch seine entschlackten funky stromlininenförmigen Grooves und machte Bell zu einem der Begründer des "Minimal". Mitte der Neunziger hob er weiter fleißig eigene Labels wie 7th City oder Harmonie Park aus der Taufe, griff Anthony Shakir und Dopplereffekt bei ihren Labelvorhaben unter die Arme und zog 2000 überraschend nach Berlin, wo er auch wieder eigene Produktionen herausbrachte.
www.myspace.com/xdanielbellx
www.myspace.com/pastamusik
www.vorsicht-glas.de




MOVE YOUR BODY: TOBI NEUMANN (Cocoon/Berlin), DANIEL BORTZ (Pastamusik/Augsburg)

Man mag von der Love Parade halten was man will. Fest steht, sie beförderte einige Protagonisten der heutigen Elektronikszene Mitte der Neunziger direkt ins Techno-Zeitalter. Auch Tobi Neumann beschließt dort 1996 DJ zu werden und House Music zu produzieren. Der Mann hat Talent, arbeitete schon vorher als Tontechniker und schraubte Werbejingles zusammen. Als DJ betritt er Neuland und legt wenig später vor Hell, Abe Duque und Patrick Pulsinger auf. Mit seinen Flokati House-Partys die er mit seinem Partner Marcus Kanzler schmeißt, sorgt er für unvergeßliche Abende im Ultraschall II. Nach der Jahrtausendwende verschlägt es ihn nach Berlin und er produzierte für Chicks On Speed, 2Raumwohnung, Miss Kittin. 2002 lernt er beim Feiern auf Ibiza Sven Väth und seine Cocoon-Posse kennen und gehört seit einigen Jahren selber dazu. Passend zu Weihnachten besucht Tobi Neumann wieder mal seine alten Münchner Freunde, um uns zum Fest der Liebe ordentlich einzuschenken.

Unterstützt wird Tobi Neumann vom Augsburger Christkindl Daniel Bortz.
www.myspace.com/djtobineumann
www.myspace.com/danielbortz




TASTE & GREAT STUFF präsentieren: IDA ENGBERG (Pickadoll, Get Physical/Stockholm), RAINER WEICHHOLD (Great Stuff/Augsburg), DJ FLYNN (Great Stuff/München)

Die 27-jährige Ida Engberg begann im zarten Alter von 14 Jahren DJ-Sets in Hip Hop und Soul zu performen. Ihre erste wöchentliche Residency ergab sich mehr oder weniger zufällig und führte schnell zu einer klaren Frontposition in Sachen Clubsound in ihrer Heimatstadt Stockholm. Ihre nächste Station, die Spy Bar, gab Ida den nötigen Restsupport und ihre DJ-Karriere bekam den letzten Kick. Nach 2 1/2 Jahren war klar, die junge Künstlerin wartete auf neue Herausforderungen …

Sie zog weiter nach Marbella und Ibiza und sammelte klare Ideen und Eindrücke für ihre Musiker- und DJ-Laufbahn. Minimal Techno wurde zu ihrem Zauberwort. Sie spielte in zahlreichen Bars, Afterhours und kleinen Clubs und kehrte hochdotiert in ihre Heimatstadt zurück. Die Top Residency im Cocktail Club, dem besten Underground Club Stockholms, war von da an Programm. Klar, dass das blonde Jungtalent nicht unweit ihrer ersten Produktionen stand und 2007 mit ihrer ersten Veröffentlichung auf John Dahlbäcks Label Pickadoll und in Folge Get Physical direkt europaweite Hitplatzierungen und Signings für Compilations auf Ministry of Sound, Defected oder Pacha Ibiza ergatterte.
Ida Engbergs Sets kommen um die Welt - von Miami's Sunday School für Degenerates, Yes im Watergate in Berlin, Tomorrowland in Belgien, Melkweg in Amsterdam, Catwalk in Rotterdam,Op Art in Portugal oder der Roten Sonne in München …
www.myspace.com/idaengberg
www.myspace.com/greatstuffrecords




ROTE SONNE SILVESTER BALL: RICHARD BARTZ live! (Muc), SERGE (Clone/Rotterdam), ANALOG ROLAND ORCHESTRA live! (Pastamusik/Muc), EDGAR 9000 (Pastamusik/Muc), MAXIM TERENTJEV (Vorsicht Glas!/Muc), MAZE 2.0 (Vorsicht Glas!/Muc), UPSTART (Disko B, Chicks On Speed Records/Muc), VJ KAUNDOWN (Rumpeln, HarryKleinBooking/Muc)

Ein wahrer Grund die Korken knallen zu lassen! Das Sendlinger Techno-Urgestein und "Acid Scout" Richard Bartz wirft zum Jahreswechsel seinen wummernden Maschinenpark an und wird eines seiner grandiosen Live Sets zum besten geben. Nach seinem letzten Album "Big", welches seinem Name alle Ehre machte, hatte er sich in sein Studio verschanzt, an neuen Sounds gefeilt und kam zuletzt mit "Subway" auf Kanzleramt und  "Astrodynamics" seinem neuesten Release auf Pastamusik heraus

Mit Serge begrüssen wir den Gründer von Clone Records, des Rotterdamer Plattenladens und gleichnamigen Label das zum unangefochtenen Epizentrum der Europäischen Electro-, Disco-Noir-Scene wurde. Seit Mitte der 90er arbeitet der Clone-Mastermind mit I-F und Unit Moebius zusammen und wurde einer der berüchtigten Acid Planet-DJs. Doch Serge ist nicht nur ein wichtiger Mann hinter den Kulissen des exquisiten Sounds aus Rotterdam - seit mehr als zwei Jahrzehnten widmet er sich auch hinter den Plattenspielern mit fanatischer Leidenschaft der Musik.

Schon mit 15 Jahren kaufte sich Michal seine erste Roland Drum Machine TR 606. Als The Analog Roland Orchestra ist er aber erst seit kurzem öffentlich unterwegs und war für Pastamusik die große Entdeckung in 2008. Als zweiten Liveact dürfen wir uns in dieser Nacht auf den Münchner freuen, der uns schon im letzten Jahr hervorragend ins neue Jahr schickte und der zuletzt mit Techno-Godfather Juan Atkins in der Sonne stand. Danach dürfen unsere Residents euch alle guten Vorsätze vergessen lassen.
www.myspace.com/munichtechno
www.myspace.com/sergeclone
www.myspace.com/theanalogrolandorchestra
www.myspace.com/edgar9k




STOCK5 'Welcome 2010': DOP live! (Circus Company/Paris), &ME (Keine Musik, Souvenir /Berlin), RAMPA (Keine Musik, Souvenir/Berlin), SASCHA SIBLER (Stock5/Muc), DAVID MAYER and many more ...

 Ihr habt schon viele Feuerwerke gesehen, hattet schon den ein oder anderen romantischen Mitternachtsmoment und habt Silvester stets mit euren Liebsten verbracht. Die Frage die sich jetzt stellt ist: Was topt ein 10-Euro-Feuerwerksset und die geschätzte Tradition? Stock 5 Adventure 2010 hat die Antwort auf diese brennende, fast nicht zu enträtselnde Frage:

1. Nehmt einige der heißesten, namhaftesten Talente 2009.
2. Vereint diese in einem der bekanntesten, angesehensten Clubs, in München. Das gleicht einem aufregenderen, denkwürdigeren und eindrucksvollerem Moment, als würde Papst Benedikt Nelson Mandela um seinen Rekord in Guitar Hero bringen.

Nach Ihrer unvergesslichen Ära, im letzten Sommer, kehren DOP ein weiteres Mal zurück nach München und bereichern uns, mit ihrem einzigartigen Gigolosound, um uns gepfeffert ins neue Jahr zu stoßen. Keine Musik schließen sich dieser  grandiosen Gemeinschaft, in Form von Rampa  & ME an und verfeiern diesen Budenzauber mit ihrem vertrauten und doch revolutionären Klängen, wie gemacht für einen New Year-Boogie.

Ein weiterer, lokaler Bad Boy ist Sascha Sibler aus den finsteren Kerkern der Stock5 Familie, welcher monströse Stücke seines erstklassigen Techhouse für uns auffährt. Und es wird noch mehr auf euch zu kommen, also haltet die Augen offen und spitzt die Ohren!
www.stock5.tv
www.myspace.com/dopdopdop
www.myspace.com/andmeandyou
www.myspace.com/lobsangrampa
www.myspace.com/dariozenker
www.myspace.com/siblersascha




 

VORSCHAU

 




 

rote sonne
Maximiliansplatz 5
80333 München

t: 55 26 33 30 club
m: booking@rote-sonne.com

 

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