Sperriger, nasaler, ja fast comicartiger Rap trifft auf Instrumentals, die irgendwo zwischen elektronischem Krach, undefinierten Industrialklängen, LoFi-Noise und Fieldrecording liegen. Leicht zugänglich geht anders. Themselves nennen sich Rapper Doseone und Produzent Jel. Ende der 1990er haben sie mit diesem Sound und dem dazugehörigen Label Anticon HipHop und Rap eine neue Tür geöffnet. Eine Tür, durch die aber nicht jeder gehen mag. Bezeichnenderweise nennen Themselves ihr Debüt einfach Them, also etwa: "Die anderen da!", "Die da drüben!", "Ach die!". In einer von Außenseitern und Minderheiten dominierten Musik-richtung wie HipHop selber Außenseiter sein, das will etwas heißen. Das macht Them aber wiederum umso interessanter für andere.

Gerade unter Indie-Hörern, die mit HipHop eher wenig am Hut haben, haben sie viele Fans. Die Zusammenarbeit mit den Weilheimern von The Notwist im Jahr 2005 ist da nur konsequent. 13&God nennen sie das Projekt.
Standardisierte HipHop-Konventionen unterwandern oder brechen - das wirkt schon fast wie die Mission von Themselves und ihrem Label Anticon. Anticon, das steht für "anti-conventional" oder auch "anti-conform" und soll ein Bollwerk gegen die Durchschnittlichkeit von Rap sein. Anticon ist ein Kollektiv, das Grenzen geradezu aufsprengt. Das beweist auch die Aufstellung des Labels, das Themselves übrigens mitbegründet haben. Auf Anticon findet der abseitige Rap von Themselves genauso statt wie der psychedelische Folk-Pop von Why? oder der Ambient-Indie der Kanadier Anathallo. Nach dem Free-Download-Mixtape theFREEhoudini werden Themselves mit ihrem 2009er Album Crowns Down der konventionellen HipHop-Szene wieder den Mittelfinger zeigen. Die geradezu aufdringliche Freiheit, die sie durch ihren HipHop-Ansatz propagieren, kommt dem, was als Realness in der HipHop-Szene immer wieder beschworen wird, nämlich näher als viel Standard-Rap aus der Szene es je sein wird.
www.myspace.com/themselves
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FC SHUTTLE (Smaul Records), SASSY (International Stüberl)

Die Grüne Sonne bebt weiter! Wie im richtigen Leben folgt auf das erste Nachbeben ein zweites, ein drittes usw. bis es schließlich wieder ganz gewaltig kracht. Nachbeben Nummer 1 im September hat gezeigt, dass das Grüne Sonne Festival im Juli bei vielen bleibende Eindrücke hinterlassen und sogar Metamorphosen hervorgerufen hat. Mutierte Bienen, verkappte Space-Cowboys und unzählige wahnwitzige Gestalten säumten das Tanzparkett. Was wird uns diesmal erschrecken: Durchgegangene Schafe und ravende Hasen oder Schlimmeres? Werden FC Shuttle, Sassy und Blitzkid Gunnar, der Weilheimer Eigenbau DJ, der zurzeit seine Mixes erfolgreich übers Ösi-Radio FM4 verbreitet, schaffen die versammelten Tiere, Menschen und Mutanten zu zähmen und auf die Tanzfläche zu treiben? Überzeugt euch selbst!
www.myspace.com/fcshuttle
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DOMINIK EULBERG (Cocoon, Traum/Westerwald), SCHARRENBROICH (Kompakt/Köln), STEREO aka NONAME (Gedankensport/Muc)

In den frühen Morgenstunden kann es schon mal vorkommen, dass man Dominik Eulberg alleine und lediglich mit einem Spektiv bewaffnet, am schilfbewachsenen Seeufer stehen sieht. Dort, wo niemand ihn stört, geht er seinem Hobby nach: Vögel beobachten. Ist der leidenschaftliche Ornithologe einmal nicht seinen gefiederten Freunden auf der Spur, sitzt er am Computer und produziert Technomusik. Dominik Eulbergs Faszination für elektronische Musik beginnt schon in sehr jungen Jahren. Mit Freunden lauscht er stets den so mysteriösen Klängen der Sven-Väth Clubnights. Einmal in den Bann gezogen, lässt es ihn nicht mehr los.

So beginnt er im Alter von 15 Jahren Platten zu kaufen und das Auflegen zu erlernen. Dabei richtet er schon von beginn an sein Augenmerk auf innovative, experimentelle Platten. 1995 legt er sich dann einen eigenen Gerätepark zu, um seiner Kreativität freien Lauf zu lassen und diverse Live-Auftritte abzuliefern. Erste Veröffentlichungen kommen auf Mathias Schaffhäusers Label Ware und auf dem Frankfurter Label Raum…Musik heraus. Dann lernt er Riley Reinhold und Jacquline Klein kennen und eine fruchtbare Kollaboration entsteht auf den Labels Traum und Trapez. Dort erscheint auch sein erstes Album Flora & Fauna. Weitere Veröffentlichungen auf Platzhirsch, Cocoon etc. kommen hinzu.

Auch als Remixer hat er sich einen Namen gemacht und so namhafte Künstler wie Hell, Roman Flügel, Kollektiv Turmstrasse, Tiefschwarz, Einmusik oder Nathan Fake in die akustische Mangel genommen. Dann ging alles sehr schnell. Von dem elektronischen Fachmagazin Groove wurde er zum Newcomer des Jahres 2004 gewählt und zum drittbesten Produzenten. Sein Debütalbum Flora & Fauna wurde bei den Leserumfragen der Zeitschrift Raveline zum drittbesten, in der Groove und De:Bug jeweils zum fünftbesten Album des Jahres 2004 ernannt. 2005 wurde Dominik Eulberg in der Groove zum Produzenten des Jahres und zum drittbesten nationalen DJ gewählt. Außerdem landeten gleich fünf seiner Remixarbeiten in den Top20 der Jahrescharts. In der Raveline wurde er zum zweitbesten Remixer und Newcomer gewählt, auch sein Remix für Oliver Koletzki landete auf Platz 2. 2006 wurde Dominik Eulberg in den Kategorien Bester Produzent und Bester Remix erneut zweimal für den Deutschen Dance-Music-Award nominiert und belegte zahlreiche Top-Ten Plazierungen der Magazine Raveline, De:Bug und Groove in den Kategorien Bester Produzent, Bester DJ, Bester Remixer, Bester Track.

2007 erhielt Dominik Eulberg für seine zweites Album Heimische Gefilde einen Preis der deutschen Schallplattenkritik. In der Raveline wurde sein Album Bionik zum zweitbesten Album des Jahres gewählt. Ende 2007 dann der endgültige Ritterschlag mit dem Album Bionik das auf Sven Väth´s Label Cocoon erschien. Seit kurzem stehen auch noch zwei wirklich fabelhafte Remixe für Kollektiv Turmstrasse und Extrawelt von Ihm in den Läden. Unterstützung bekommt Dominik vom Club Moral DJ-Team alias Scharrenbroich & Stereo aka Noname.
www.myspace.com/dominikeulberg
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www.myspace.com/gedankensport




PSYCATRON live! (Planet E/UK), DARIO ZENKER (Vakant, Harry Klein/Muc), DANIEL BORTZ (Pastamusik/Augsburg), VJ JEDES MAL KINO (Visual Drugstore/Muc)

Sounds Dope! Dancefloor Killa! Full Support! Star-DJs wie Hell, Laurent Garnier und Carl Cox sind sich über die herausragenden Qualitäten des Duos Psycatron einig. Der BBC-Radio-DJ Paul Hamill und der nordirische Produzent Dave Lievense, die seit sieben Jahre als Residents im Shine and the Stiff Kitten in Belfast auflegen, konnten 2009 mit einer Reihe Veröffentlichungen auf höchstrespektierten Labels auf der ganzen Welt glänzen. Das Jahr begann mit der Location Unknown EP auf Fergies Rekluse, auf dem auch der Track Takefive erschien, der von DJs wie Hell bis Sasha bei der Miami Winter Conference gespielt wurde und der ihnen ein Signing bei Renaissance einbrachte. Dann hörte Carl Craig in Detroit über MySpace ihren Track Deeper Shades of Black, war begeistert und brachte ihn im August bei seinem Planet E-Sublabel Guilty Pleasures heraus. Von Detroit gin es nach Sao Paolo, wo Christian Smith auf seinem Label Tronic ihre Hymne Directions unters Volk brachte, die schnell von Dubfire und John Digweed rauf und runter gespielt wurde. Weitere Singles sind für das belgische Kultlabel R&S, der Heimat von Aphex Twin, Joey Beltram and CJ Bolland geplant.
www.myspace.com/psycatron
www.myspace.com/dariozenker
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Jazz, liebe Freundinnen und Freunde unabhängiger Popmusik, ist kein Leistungssport, sondern ein Gefühl, ähnlich wie in House is a feeling, dem lysergsäurehaltigen Evergreen von Mr. Fingers. Und irgendwo zwischen den schmelzenden Polkappen Jazz und House, zwischen den Prinzipien Arbeitsteilung und der maschinell rhythmusgesteuerten Klangforschung landet auch das Duo iso68 in seiner ganz eigenen archaischen Moderne. Diese besteht aus elektrisch aufgeladenen Hohner Clavinetten, radiophonischen Workshops mit David Tudor und einer Tüte fermentiertem Gras, das vorzugsweise zu Augustus Pablos Ausflügen auf der Melodica geraucht wird. Wie spät ist es? Sehr spät, aber es geht bei iso68 nicht um vages indietronic-Gewaber, sondern um die ganze bewusste Verortung ihrer wibbly-wobbly Soundgemälde an die Sehnsuchtsorte der Musikkultur. Jammt da eine Combo, oder wird das große Ganze von einem Mastermixer am Mischpult zusammengeschraubt? Ich weiß es nicht, aber mich fröstelt bei den unheimlich lang ausgehaltenen Tönen, und ich verwechsele den iso68-Track plano piloto mit dem Maintheme eines alten französischen Soundtracks von - wie heißt er noch gleich? - und das ist ein gutes Zeichen.

Die Beats stehen immer im iso68-Vordergrund, ohne dass man sich dessen auch nur eine Sekunde bewusst wird. Oder aber sie entwickeln sich, wie in dem runter gekühlten Eismaschinenzerstoßer Forestrain, zu einer schwelenden Atmosphärenwalze, kein Entrinnen, sag ich Ihnen. Alles ist hier dicht, gleichzeitig durchlässig, freundlich, konzentriert und dennoch unvergleichlich entspannt. Jazz! Erstaunlich, aber mit Thomas Leboeg und Florian Zimmer gibt es nur zwei feste iso68-Mitglieder, aber sie stecken auf ihrem neuen, vierten Album Space Frames so viel Gefühl (da ist es wieder!) in die Sounddetails, dass man bei iso68 genauso gut von einem Kollektiv sprechen könnte. Ein Klangkollektiv durchmisst den elektronischen Raum im Jam.
www.myspace.com/iso68
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MARVY DA PIMP (Booty Call/Paris), SCHLACHTHOFBRONX (Disko B/Muc), TAMING THE WHITE RHINO (Hypie Hypie/Muc), VJ KAUNDOWN (Rumpeln/Muc)

Nach der fulminanten Jubiläumsparty im September bollert Hypie Hypie ins zweite Jahr. Reifer ist aber natürlich niemand geworden. Auch der heutige Gast nicht, denn der trägt den schön albernen Namen Marvy Da Pimp und ist der musikalische Anführer des Pariser Booty Call-DJ-Teams. Bei seinen Social Club-Nächten ist der Austausch von Körperflüssigkeiten zwar nicht zwingend beabsichtigt, um um Schweiß und Ekstase geht es ihm trotzdem. Auf seiner Seite bietet Marvy Da Pimp Mixe zum Download an, die Namen tragen wie: Call Of Kuduro, Booty HouzMix, Grand Baile Funk. Das musikalische Programm ist also geklärt. Die Schlachthofbronx hat sich mittlerweile wieder vom Videodreh auf der Wiesn regeneriert und freut sich auf eine weitere Autoscooter-Runde mit ihren mad instruments - ohne Rücksicht auf Verluste selbstverständlich.
www.myspace.com/marvydapimpmusic
www.myspace.com/schlachthofbronx




CLICK BOX live! (M_nus/Sao Paulo), MATZE CRAMER (Vorsicht Glas!/Muc), MAXIM TERENTJEV (Vorsicht Glas!/Muc), VJ MAURO (Klangmaske/Muc)

Vergesst ipod, Web 2.0. und anderen neumodischen Schnickschnack. Ich kann mir nicht helfen, aber bei den Tracks von Click Box, dem neuesten M_nus-Zuwachs denke ich an Atari, Gameboy und Nintendo und 8-Bit Grafiken. Click Box selbst denken dabei wohl eher an Kraftwerk, Depeche Mode, Orbital, Joy Division und Cabaret Voltaire. Doch schaffen sie es bei allen Referenzen ihrer Musik nicht im Gestern hängen zu bleiben,sondern geradeaus in die Zukunft zu blicken und schaffen mit Laptop, Synthies und einer Wagenladung Effekten ihre eigenen Klangwelten. Das gefiel wohl auch den Items & Things-Sachverständigen Magda, Marc Houle und Troy Pierce, die die beiden brasillianischen Produzenten Marco AS und Pedro Turra auch gleich noch bei M_nus unterbrachten. Nachdem die beiden vierzehn Jahre in der Elektroszene ihres Heimatlandes aktiv waren, sind sie jetzt ganz oben angekommen.  Seit Mitte Juli stand mit Shades letzter Track in den Regalen und demnächst folgt noch mit Helen In the Keller eine Kollaboration, die sie gemeinsam mit Magda, Troy und Marc aka Run Stop Restore aufgenommen haben.
www.myspace.com/clickbox
www.vorsicht-glas.de





Die 27-jährige Singer-Songwriterin Laura Gibson hat ein neues Album herausgebracht - Beasts of seasons, von den Kritikern bereits hochgelobt. Einfühlsame, leicht düster-melancholische Folktitel aus ihrer Feder, die die Weite der einsamen Wälder Portlands widerspiegeln. Gibson schafft mit ihrer knarzigen, fast flüsternden Stimme und den präzise verschleppten Rhythmen eine ganz eigene Atmosphäre - klingt fast ein wenig wie heimlich nachts unter der Bettdecke aufgenommen, wären da nicht die Overdubs mit Cello und Banjo, Lo-Fi-Percussion und andere kleine Soundzutaten, die Produzent Adam Selzer untergemengt hat. Delta-Blues, Folk, Country, Americana und kleine Lullabies dienen als Basis, Gibson reduziert alles auf nackte Akkorde, kleine Melodien und intim gesungene Texte über das Wetter und Country-Boys.
www.club2.de




BENNO BLOME (Sender Records/Berlin), AHMET SENDIL (Sender Records/Istanbul), ACID PAULI (Smaul, Disko B/Weilheim)

1999 machte sich Sender-Chef Benno Blome auf, seine eigenen Spuren in der Label-Landschaft zu hinterlassen. Auf der Nullnummer waren bereits  T. Raumschmiere und Misc. zuhören, Produzenten Carsten Jost, Pan/Tone, Sten und A Guy Called Gerald sollten folgen. Mitte der Neunziger stand Blome zum ersten Mal hinter den Turntables und verband Kölner Minimalismus mit Detroit Techno. Heute ist er selber zum Impulsgeber geworden. "Kaum jemand definiert das Zentrum des Techno in Berlin so wie er.", jubiliert die Groove über Blome. Seine Sets entfalten eine magnetische Wirkung, der man sich nicht entziehen kann, auch er selber nicht. Blome ist besessen von Musik. So träumt er, wie er zugibt, manchmal von einem bestimmten Track, den er dann so lange sucht, bis er ihn gefunden hat und endlich von der Kette lassen kann. Unterstützt wird Benno Blome von seinem Labelkollegen Ahmet Sendil (Bosphorus Underground Recordings) aus Istanbul, der sich für seine Remixes von Adelante, Hooker oder auch Vertigo einige Lobhudeleien anhören durfte. Beiden Gäste wird zum Zehnjährigen von Smaul-Chef Acid Pauli natürlich wieder kräftig eingeschenkt.
www.myspace.com/ahmetsendil
www.myspace.com/bennoblome
www.myspace.com/acidpauli




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THE FIELD live! (Kompakt/Schweden), CIRCLESQUARE live! (!K7/Vancouver), UPSTART (Disko B/Chicks On Speed Records/Muc)

Laptop-DJs und-Künstler, die nur in ihren Laptop starren, vereinsamen. Der Stockholmer Alex Willner besser bekannt als The Field fühlte sich als reiner Laptop-Act nicht wohl, zog daraus die richtigen Schlüsse, überarbeitete sein gesamtes Live-Setup und nahm den Perkussionisten Dan Enqvist und den Multiinstrumentalisten Andreas Söderstrom mit auf Tour. Willner, der selbst ein großer Fan der GAS und M:I:5-Projekte von Kompakt-Mitbegründer Wolfgang Voigt und des Shoegazer-Rock a la Slowdive und My Bloody Valentine ist, veröffentlichte 2005 seinen ersten Track Things Keep Fallin' Down bei den Kölnern von Kompakt. Weiter ging es mit einem Remix des Annie-Songs Heartbeat, der in den Blogger-Commmunity für Aufsehen sorgte, und einem für die norwegischen Indie-Rocker 120 Days. Nach einem weiteren Remix für James Figurine von The Postal Service und Thom Yorke war es endlich soweit, er veröffentlichte 2007 mit From Here We Go Sublime seinen ersten Longplayer und tourte daraufhin als Support von !!! und LCD Soundsystem. Auf der Tour aber merkte er bald, dass er in seinem Möglichkeiten eingeschränkt war und baute The Field zur Liveband aus. Mit Yesterday & Today erschien 2009 sein neuestes Album, das den Platz 1 der Groove Charts erklimmen konnte.

Auch Circlesquare bauen ähnlich wie The Field an der Zukunft der Clubmusik. Songs About Dancing And Drugs heißt ihr Album. Ein zerhackter Beat, düstere Stimmung, hypnotisierende Vocals, ein Logo das nicht nur unbewusst an die Band Bauhaus erinnert - Circlesquare ist das Trio um den kanadischen Wahlberliner Jeremy Shaw, das schon mit dem Debüt Pre-Earthquake Anthem erstaunte und das bei seinem neuen Album an die dunkle, düster gruftige Seite der Achtziger erinnert.
www.myspace.com/thefieldsthlm
www.myspace.com/circlesquare
www.diskob.com




CANDELILLA live! (Red Can / Muc), JOLLY GOODS live! (Berlin), DAS TROJANISCHE PFERD live! (Wien), JUSE JU live! (Muc), JA, PANIK-DJ-KOMITEE (Berlin), DJ LEGRAND MARNIER (Muc)

Der Sound von Candelilla liegt irgendwo zwischen den Dresden Dolls, den Pixies und Sonic Youth, von denen sie die Vorliebe für die grungigen Gitarren und die Experimentierfreude adaptiert haben. Dazu kommt ein Hauch Avantgarde und eine gewisse Eigensinnigkeit - voilà Candelilla. Ihr Debutalbum beim Münchner Label Red Can Records, das interessanten Entdeckungen immer wieder eine Chance bietet, haben sie in einer einsamen Mühle aufgenommen. In der Abgeschiedenheit eines Waldes, gemeinsam auf engstem Raum, entstehen eben die Verdichtungen, die man für eine gute Platte braucht.
www.red-can.com
www.myspace.com/candelilla




GREGOR TRESHER (Break New Soil, Great Stuff/FFM), DANIELE PAPINI (Break New Soil/Italien), RAINER WEICHHOLD (Great Stuff/Augsburg), MARKUS MEHTA (Great Stuff/Muc)

Gregor Tresher ist in der elektronischen Musik weiß Gott kein Unbekannter mehr. Seit gut zehn Jahren hat sich der 33jährige DJ und Produzent aus Frankfurt mit seinen Veröffentlichungen um die Modernisierung der Formensprache der elektronischen Musik verdient gemacht. Seitdem er sich 2005 mit seiner Still-EP in die erste Riege der deutschen Techno-Produzenten katapultierte, scheint Tresher den Erfolg für sich gepachtet zu haben.

2007 definierte Gregors lang erwartetes Albumdebüt A Thousand Nights den state of the art in Sachen moderner elektronischer Tanzmusik. Dessen Titeltrack wurde im gleichen Jahr der meistverkaufte Techno-Song bei Beatport und die Leser des deutschen Raveline-Magazins kürten ihn nicht nur dafür zum zweiten Mal in Folge zum Produzenten des Jahres. Sein Ruf festigte sich mit Remixes und Veröffentlichungen auf renommierten Labels wie Josh Winks Ovum, Dubfires Sci+Tec oder Marc Romboys Systematic.

Nun geht Tresher einen Schritt weiter und präsentiert ein ausgewachsenes Künstleralbum. Selbstverständlich finden sich schon beim ersten Hören einmal mehr die großen Tunes, für die Gregors Name garantiert. Gregor Tresher hat es geschafft sich weiterzuentwickeln - The Life Wire ist ein Album auf dem er nicht seine Herkunft als DJ verleugnet und gleichzeitig sein Songwriting und seine ausgereifte Handwerkskunst als Produzent perfektioniert, somit seinen Namen eindrucksvoll in Szene setzt und einmal mehr beweist, warum dieser zu einem Trademark in der Welt der elektronischen Musik geworden ist. Techno ist dabei weder in Gregors Produktionen noch in seiner Auffassung von DJ-ing eine dogmatische Stilschublade, sondern ein offenes Referenzsystem zwischen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft elektronischer Musik. The Life Wire ist seit Anfang September 2009 auf Gregor Tresher´s neuem Label Break New Soil Recordings veröffentlicht, und die gleichnamige Albumtour startete bereits im Juli in Los Angeles und führt Gregor Tresher unter Anderem nach Kanada und natürlich einmal quer durch seine Club-Hombases in ganz Europa.

Daniele Papini begann im jungen Alter von Anfang 20 seine DJ-Karriere und mauserte sich binnen kurzer Zeit zur festen Institution im florentinischen Nachtleben der Endneunziger. Ereignisreiche Jahre, zahlreiche Produktionen und Kollaborationen später verpflichtete Mauro Picotto Daniele für die Meganite Crew / Ibiza. Im Mai 2008 folgte sein Überhit Church of Nonsense und kursiert seitdem als Allzeit-Techno-Hymne durch die Clubs. Neueste Pläne sind diverse Solo-Projekte, Co-Releases mit Künstlern aus der elektronischen- und Indie-Szene und ein Live-Set als neue Performance Variante.
www.myspace.com/gregortresher
www.myspace.com/grafit
www.myspace.com/greatstuffrecords




CHLOÉ (Kill The DJ, Karat/Paris), DAVE VEGA (Robert Johnson, WMF/Berlin), ANETTE PARTY (Pastamusik/Muc)

Als 2007 Chloes Debütalbum The Waiting Room erscheint, ist die Pariserin schon seit über zehn Jahren durch ihre Mixe I hate dancing, Dysfunctional Family und diverse Remixe bekannt. 1994 wird sie Zeugin der um sie explodierenden Rave-Szene und entdeckt ihre Leidenschaft fürs Feiern. Bald lässt sie ihr Jura-Studium bleiben und eröffnet mit einer Mädchengang, die sich in den verschiedenen Pariser Clubs kennen gelernt hat, ihren eigenen Club, den legendären Le Pulp, in dem sie auch zusammen mit Jennifer Cardini und Sextoy als Residents auflegt. Mit ihrer ersten EP Erosoft stellt sich Chloé 2002 gegen den damals vorherrschenden Trend Electroclash mit einer Handvoll zu Hause produzierter LoFi-Tunes. "Erwarte das Unerwartete" könnte auch als Motto für ihre DJ-Sets ausgeben werden und damit ist sie bei dem DJ und Label-Kollektivs Kill The DJ mit Kollegen wie Jennifer Cardini, Ivan Smagghe, Krikor und Joakim genau richtig aufgehoben. Zuletzt erschien in diesem Jahr ihr Mix Live At Robert Johnson zum Geburtstag des Offenbacher Clubs.

Unser zweiter Gast Dave Vega kennt sich dort ganz besonders gut aus ... und auch über die Grenzen Offenbachs hinaus: neben den Residencies in zwei der wegweisendsten Clubs des Landes (eben dem Robert Johnson und dem WMF, Berlin) ist der umtriebige DJ stets gern gesehener Gast in allen DJ Kanzeln zwischen Athen, Paris, Frankfurt und Berlin und auch in der Roten Sonne fast schon eine Tradition.
www.myspace.com/chloekillthedj
www.myspace.com/daveongaku
www.myspace.com/pastamusik




 

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