01/11/08

Beginn 23:00
Eintritt 10 € (7 € < 24:00)

TOULOUSE KICKS ASS: DAVID CARRETTA live! (Space Factory, Gigolo/Toulouse), DANIEL BORTZ, ANETTE PARTY (Pastamusik)

Mit einem kräftigen "Boing Bum Tschag” begann 1996 die Karriere von David Carretta, dem Mann mit dem imposantesten Porno-Bart seit Giorgio Moroder. Kein Wunder, dass Hell ihn gleich unter seine Fittiche nahm, er ist seit dem ein Garant für knackigsten Elektro. Schon in den Achtziger Jahren hat ihn der Elektrovirus gepackt und mit seiner ersten Band "Art Kinder Industrie" wandelte der gebürtige Marseiller auf den Spuren von Throbbing Gristle, DAF und Kraftwerk. Nach seinem Abschied von International Gigolo Records gründete Carretta mit Gigi Success 2003 sein eigenes Label "Space Factory”. Auf den Compilations des Labels vereint Carretta ganz nach seinem eigenen Gusto Elektro-Preziosen, Techno-Tracks und auch Ausflüge in den Elektropunk. Und auch live kennt David nur das Diktat der rauschenden Party.
www.myspace.com/davidcarretta
www.myspace.com/spacefactory
www.myspace.com/pastamusik




03/11/08

Einlass 21:00, Beginn 22:00
Eintritt 14 € AK (12 € VVK)

Gitarrengedöns mit Öko-Lyrics? Katzenstreicheln irgendwo im Nirgendwo der Wüste Kaliforniens? Nein nein nein, so leicht lässt Alela Diane sich nicht verschubladen. Ja, sie klingt nach klassischem Folk-Songwriting from the States à la Linda Perhacs, ja, sie hat diesen extremen Hippie-Touch und aber ja, sie zitiert nicht nur bisher da Gewesenes sondern zeigt mit fantastisch eigenem Stimmcharakter und wahrhaftig klingenden Lyrics, dass Folk, guter Folk, auch in der Gegenwart funktioniert. Das ist so die richtige Platte, die man zum Frühstück einlegen kann, wenn man sich die Nächte vorher durchs Berghain geballert hat.

Kontrastprogramm, feinfühlig, sanft: da singt eine zurückhaltende Frau über ein Leben, das so gar nicht zu den schon a bisl aufdringlichen überdramatisierenden Lyrik-Clichés der Starbucks beschallenden Feists und KT Tunstalls passen möchte.

Ohne jetzt großspurig klingen zu wollen: Alela Diane ist Inspiration für all’ Jene, die ohne viele Worte verstehen, warum ein Apparat demnächst eine siebzehn-jährige Soap&Skin auf Shitkatapult rausbringt und warum Trentemoeller Indiebands und Chanteusen remixt. Alela Diane releast demnächst wohl auch ein zweites Album und einen grandiosen, neuen Song sieht man schon bei Youtube: //The Ocean//
www.myspace.com/alelamusic
www.club2.de




06/11/08

Einlass 21:00, Beginn 22:00
Eintritt 12 € AK (10 € VVK)

The Chap aus London machen Unterhaltungsmusik für den Liebhaber avancierter Popmusik. Die Art und Weise wie das multinationale Quartett sich mit einer Ernsthaftigkeit den Klängen zeitgenössischer Musik hingibt, um mit der gleichen Verve, die durch diese Popmusik transportierten Inhalte durch den Kakao zu ziehen, erfordert schon kritische, geübte und humorvolle Zuhörer. Ansonsten bliebe entweder nur eine Portion Albernheit oder eben nur eine solide Ansammlung gut gemachter Popsongs bestehen.

Die Musik von The Chap verkörpert aber beides. Benannt nach einem englischen Magazin, welches die Vorzüge des Gentlemantums und Dandyseins lobpreist, musizieren Keith Duncan, Panos Ghikas, Claire Hope und Johannes von Weizsäcker nun seit 2001 zusammen. Ihre Platten veröffentlichen sie seither auf dem erlesenen Label Lo Recordings. Vor gar nicht allzu langer Zeit lag ihr Proberaum noch neben dem von Hot Chip. Was auch musikalisch einigermaßen Sinn macht: Sowohl horizontal (geschichtlich) als auch vertikal (klassifizierend), wird sich möglichst breit der Popmusik der letzten Jahre erinnert. The Chap treffen den Ton derzeit angesagter Kunsthochschul-Indiepopper, klingen mal wie die Konzeptmusiker von Matmos, dann wie Jamie Lidell als der noch funky war, sind karnevalesk wie Wevie Stonder, dann exaltiert wie Bryan Ferry.
www.myspace.com/thechap
www.club2.de

Danach:

Beginn 24:00
Eintritt 6 € AK

Nach dem schrulligen Indie-Pop von The Chap schmeißt das Team von Hypie Hypie wieder seine BASS-Maximatoren an, auf dass es hupt, pumpt und wobbelt. Denn, so viel ist klar, gute BASS-Musik kommt nicht nur von der Nordhalbkugel. Egal ob Baile Funk aus Rio, Kuduro aus Luanda, Tecnocumbia aus Buenos Aires oder Pretoria House aus der südafrikanischen Hauptstadt, all diese Sounds bollern bei Hypie Hypie ebenso aus den Boxen wie Baltimore Club, Dancehall und Riot Rave. Diesmal am Start: die Bavarian Alliance mit Raph, Taming The White Rhino und Schlachthofbronx.
www.myspace.com/selectahred
www.myspace.com/schlachthofbronx



07/11/08

Beginn 23:00
Eintritt 10 €

CLUB MORAL präsentiert: DOMINIK EULBERG (Cocoon, Traum/Westerwald), SCHARRENBROICH (Kompakt/Köln)

In den frühen Morgenstunden kann es schon mal vorkommen dass man Dominik Eulberg alleine und lediglich mit einem Spektiv bewaffnet am schilfbewachsenen Seeufer stehen sieht. Dort, wo niemand ihn stört, geht er seinem Hobby nach: Vögel beobachten. Ist der leidenschaftliche Ornitologe einmal nicht seinen gefiederten Freunden auf der Spur, sitzt er am Computer und produziert Techno-Tracks, denen er so lustig-bizarre Titel wie "Die Invasion Der Taschenkrebse" oder "Brenzlich, Brenzlich Dachte Der Feuersalamander" gibt.

Die Natur ist neben der Musik der wichtigste Bezugspunkt für den 1978 zur Welt gekommenen DJ. Begeisterter Naturfreund ist er auch, wenn er an neuen Sounds arbeitet. Allerlei Naturgeräusche fächern das Klangrepertoire seiner Releases auf, und geben den Tracks trotz ihrer treibenden Grooves einen organisch, lebendigen Charakter. Ob Froschgequake oder Vogelgeschnatter, Eulberg findet für seine singenden Tiere stets ausreichend Platz in seinen Tracks. Anfang 2007 erschien auf Traum Schallplatten die zweite LP des Naturliebhabers, "Heimische Gefilde". Ende 2007 dann der endgültige Ritterschlag mit dem Album "Bionik", das auf Sven Väth's Label Cocoon erschien.

Moralisch musikalische Unterstützung gibts wie immer bei Club Moral von Captain Scharrenbroich aka "der Diskoprinz vom Ring".
www.dominik-eulberg.de
www.kompakt-net.com
www.myspace.com/kompakt
www.myspace.com/nevermindbooking




08/11/08

Beginn 23:00
Eintritt 8 € (4 € < 24:00)


Seit 9 Jahren gibt es den Candy Club bereits und somit ist er die älteste Queer-Indie-Electro-Party auf dem europäischen Kontinent. Die Queerness bezieht sich dabei nicht allein auf ein mögliches sexuelles Selbstverständnis, sondern auch  auf die vermeintliche Unvereinbarkeit der Sounds: Placebo trifft auf Madonna, Hot Chip auf einen Remix von Rage against The Machine oder Nancy Sinatra, wer weiss das vorher schon? Selbst ohne Bands und Gast-DJs zieht Resident-DJ Thomas Lechner alle denkbaren Register an seinem Digitalpult und mischt neben der Musik auch das Publikum gehörig auf ... As queer as you wanna be - still crazy after all these years!
www.candy-club.de
www.myspace.com/candy_club



12/11/08

Einlass 21:00, Beginn 22:00
Eintritt 13 € AK (11 € VVK)

Brooklyns magisches Trinkwasser: Chairlift geben Synthie-Pop eine unbeschwerte Note, nehmen den Hörer psychedelisch-sanft in die Arme und entlarven die Spitze des Eisberges in Brooklyn. Was zum Teufel hat es in Brooklyn im Trinkwasser? Chairlift sind ein weiteres Ensemble aus diesem New Yorker Stadtteil, die ein musikalisches Kleinod abliefern, um das man keinen Bogen machen sollte. "Does You Inspire You” bietet verträumte Synthie-Pop-Songs nahe an der Schwerelosigkeit. Shoegaze-Pop könnte man das auch nennen.

Die Songs sind derart federleicht gestrickt, dass Luftballone im Vergleich dazu zentnerschwer wiegen. Chairlift klingen sperrig und catchy, Detail-verliebt aber grazil und wendig, melancholisch und unbekümmert zugleich. Kate Bush wie auch Regina Spektor müssen sich wohl zwei Mal fragen, ob sie nicht unbewusst Teil dieser Band sind, so ähnlich geriert sich die Stimme der Sängerin.

Die Medien lieben sie ebenfalls. Der NME schwärmt ob ihrer "Schrägheit”, der Corporate-Musik-Blog RCRDLBL bezeichnet ihre Single "Evident Utensils” als "beste Single einer Brooklyn-Band seit TV On The Radio” und MGMT liessen es sich nicht nehmen, "Evident Utensils” zu remixen. Das Fader Magazin schreibt darum: MGMT, Yeasayer und TV On The Radio sind nur die Spitze des Eisberges, darunter brodle der Afro-Beat von Apache Beat, Telepathe, Suckers oder eben Chairlift. Vor allem Apache Beat vermögen durch Tribal-Beats, schräge Casio-Sounds und Post-Punk-Appeal zu überzeugen. Telepathe sind ebenfalls ein sehr heisser Tipp. Die nächste Welle aus Brooklyn rollt auf uns los, ohne dass die letzte überhaupt schon in Europa angekommen ist.

Im Umfeld von Chairlift tun sich derweil zwei weitere Bands hervor: Zum einen Mixel Pixel, die auch auf dem Label Kanine Records beheimatet sind, zum anderen Ariel Pink, die beide noch etwas Folk-orientierter musizieren. Während Mixe Pixel eine Mischung aus Electro-Pop und Folk/Country kredenzen klingen Ariel Pink wie eine bekiffte Low-Tempo Version von Jeffersion Airplane. Manchmal tönt das Ganze aber auch wie frühe 90er Jahre Beck.
www.club2.de
www.myspace.com/chairlift




13/11/08

Beginn 23:00
Eintritt 8 €

DER WANKELMOTOR WIRD 50 ! J STAR & MC HONEY BROWN (London), SHACKLETON (Skull Disko/Berlin)


Aus der Tiefe des Basses durchforscht Sam Shackleton von North East London aus die subsonischen Tiefen des Klangspektrums und läßt bei seinem Label Skull Disko mit percussiven Dubstep-Tracks die Knochen krachen. Bei der Produktion seiner meterdicken Basswalzen schreckt er auch nicht vor ungewöhnlichen orientalischen Quellen zurück: "Meine Hauptinspirationen sind Erkan Ogur, der unglaublich gute türkische Saz-Maestro, Ziad Rahbani, ein libanesischer Akkordeon-Spieler und Band-Leader, und Fatale, westafrikanische Percussionisten. Diese Einflüsse wird man bei mir immer raushören. Und natürlich Dub Reggae. Ich liebe einfach den "puren" Bass-Sound".

Am Anfang seiner Suche nach dem perfekten Sound standen ausgerechnet The Smiths. Über den Umweg "Punk" landete er bei PIL - Public Image Ltd., der Post-Sex-Pistols-Band von Johnny Rotten, und über die schließlich beim Dub, den er mit Hilfe von tonnenweise Bass zum Dubstep mutieren ließ. Nicht "schneller, härter, lauter" sondern "langsamer, tiefer, verspulter" lautet Shackletons Credo. Die Apokalypse für jede Bassbox! Unterstützt wird der Maestro von J*Star und Honeybrown. J*Star's Mash Up- Bootlegs gehören wegen ihrem Ideenreichtum zu den spannendsten Reggae Instrumentals & Hip-Hop-Accapellas und erscheinen auf limitierten 7-Inches und haben mittlerweile auf ihren Weg in die Plattentaschen von Grandmaster Flash, Norman Jay und Francois K gefunden und ließen die Dancefloors brennen. Als MC sorgt Honeybrown für das lyrische Feuer.
www.myspace.com/jstarmusic
www.myspace.com/mchoneybrown
www.skulldisco.com




14/11/08

Beginn 23:00
Eintritt 10 €

ROTE SONNE vs. GREAT STUFF pr. 100% PURE LABELNACHT: DISTRICT ONE live! (100% Pure/Amsterdam), BART SKILS (100% Pure/Amsterdam), TINI (Desolat/Muc)

Amsterdam meets Munich ... Bart Skils musikalische Karriere startet 1995 bei Outland Records. Seine wöchentlichen Vollt Clubnächte im legendären Amsterdamer Club Mazzo sowie Static im Paradiso und Club 11 machen seine weichdynamischen Techno-Sets schnell weltbekannt. Er gehört zur jungen Riege der niederländischen Techno-Generation, die neben ihm mit Künstlern wie 2000andOne, Shinedoe oder Polder aufwartet. Bart Skils' Stil reicht von rythmischem Deep-Techno bis minimalen Electronics, dabei äußerst tanzbar und funky. Sein Umfeld wird von brandheißen Namen des deepunderground-Techno begleitet - Luciano, Richie Hawtin, Marco Carola oder Ricardo Villalobos supporten das Nachwuchstalent seit Jahren auf den Vollt Nächten.

Produziert hat Bart Skils für das Londoner Label Pure Plastic und mit seinem Partner Anton Pieete als District One auf 100% Pure. Beide Labels haben eine lange Geschichte und den Klassiker Status seit langem mit VÖs für 2000 And One, Deetron, Derrick May, Joris Voorn/Rejected, Polder, Adam Beyer, Shinedoe, Mark Broom erreicht. Skils' Tracks finden Platz in den Sets und Charts von Guido Schneider, Luciano, Adam Beyer, Deep Dish, Villalobos, Loco Dice, Sven Väth, Matthew Dear, Richie Hawtin oder Dominik Eulberg. Skils' und District Ones Sound steht für Qualität, er begeistert neben seinen Residencies auch die Szenen auf den internationalen Festivals und angesagten Clubs weltweit.
www.myspace.com/districtoneamsterdam
www.myspace.com/bartskils
www.myspace.com/tinitier




15/11/08

Beginn 23:00
Eintritt 9 € (6 € < 24:00)

LOVE BEZERKER: SETH TROXLER (Circus Company, Raum Musik/Detroit), MATZE CRAMER (Vorsicht Glas!/Muc), LESTER JONES (Optimal/Muc)

"Brilliant abstrakte, weich groovende Minimaltracks mit einer großen Portion unterschwelligen Humors, Killerfunk auf Samtpfoten und mogeligem Wahn in den Sounds” so beschrieb die De:Bug Seth Troxlers "Rave Loot”. Troxlers hat die Elektronik schon in die Wiege gelegt bekommen. Sein Stiefvater war Mitglied der Opposite DJ Crew im Dunstkreis des Black Nation Labels von Jay Denham. Gebürtig in Detroit gehört Troxler zu den jungen  Produzenten, die europäisichen Minimalsound mit der House und Techno-Vergangenheit ihrer Heimatstadt verknüpfen und dabei die teilweise doch düster und todernst daherkommende Szene mit viel Humor aufmischen. So beschreibt er seine Einflüsse als "das Zirpen der Grillen, das Flirren der Raumschiffe und die süssen Klänge des Vodoo Zaubers" - aha! Auf seiner ersten Europa-Tour spielte er im Robert Johnson und in der Panorama Bar. Jetzt freuen wir uns aud sein Set in der Sonne.
www.myspace.com/sethtroxler




20/11/08

Einlass 21:00, Beginn 22:00
Eintritt 10 € AK (8 € VVK)

Singen/Toben/Gurren
Hoch/Tief/Schnell/Langsam
Deutsch/Englisch
Von Schwächen und Stärken
Von Ekstase und Abhängigkeit
Von Lust und Trauer
Von unperfekten Männern
und perfekten Frauen
und umgekehrt.
Im Irgendwo zwischen
Minimal Dance & Electro-Pop
Vintage Electro-Independent
New Wave & Old School.
www.myspace.com/apparathase
www.club2.de



21/11/08

Beginn 23:00
Eintritt 10 €

ONE STUPID WET BITCH: TROY PIERCE (M_nus/Berlin), DAVE VEGA (Playhouse, Robert Johnson/Berlin), MAXIM 3.0 (Vorsicht Glas!/Muc)

Sein letzter Auftritt in der Sonne war leider mehr als ein Klangbad, nach drei Songs mußte Troy Pierce sein Set wegen Wassereinbruchs beenden und seinen Laptop in Sicherheit bringen. Jetzt kommt Troy Pierce  zurück, um zu beenden was er im Mai begonnen hat...

Aufgewachsen ist Troy Pierce in Muncie, einer Kleinstadt irgendwo im Midwest der USA, vier Stunden sowohl von Chicago als auch von Detroit entfernt. Die beiden Städten zogen Troy magisch an und vor allem Detroit ließ ihn musikalisch nicht mehr los. 1994 zieht er nach New York um dort Fotografie zu studieren. Dort setzt er sich dann zum ersten Mal selbst die Kopfhörer auf. Über Magda lernt Troy Pierce 2001 Marc Houle kennen und gemeinsam arbeiten sie an ihrem Projekt "Run Stop Restore". Innerhalb der nächsten zwei Jahre verschlägt es ihn nach Berlin, wo er auch unter dem Pseudonym "Louderbach" Tracks released. Bei den Live-Items And Thingsx-Sets von Troy Pierce fließen eigene Sounds, Tracks anderer Produzenten und exklusive Remixe im Laptop zu einem hybriden Techno-Mix zusammen. 2006 gründet er zusammen mit seinen langjährigen Mitstreitern Magda und Marc Houle das eigene Label "Items and Things".
www.myspace.com/troypierceminus
www.myspace.com/daveongaku




22/11/08

Beginn 23:00
Eintritt 10 € (7 € < 24:00)

CLONE LABELABEND: LEGOWELT live! (Strange Life Records/Den Haag), SERGE (Clone/Rotterdam), MIGUMATIX (Pastamusik/Muc)

Wenn Chicago House auf John Carpenter-Soundtracks und Ghetto Techno Funk trifft und ein durchgeknallter Holländer euch den Weg zeigt, seid ihr mittendrin in der Legowelt! Die liegt ausnahmweise mal nicht in Billund, Dänemark und hat auch nichts in den bunten kleinen Klötzchen zu tun, die der Tischlermeister Ole Kirk Christiansen erfand. Legowelt ist das Pseudonym des Den Haagers Danny Wolfers. Inspiriert von den Sounds von Detroit's Underground Resistance, Model 500, Blake Baxter un den Chicagoer Helden wie Farley Jackmaster Funk, Armando Gallop and Mr.Fingers, später auch Mu-Ziq, Aphex Twin, Drexciya und weiteren, begann Wolfers zu produzieren. Vollends um ihn geschehen war es als er im Radio "Unit Moebius" hörte, die aus ihren Maschinen, die, so schien es,  gerade noch mal vor der Schrottpresse davongelaufen waren, raue Lofi-Chicago Trax und Detroit Jams herausholten - und noch dazu aus seiner Stadt kamen. Bei Bunker Records fand Wolfers nicht nur Gleichgesinnte sondern auch ein Label, auf dem bereits 1998 seine erste Legowelt-Vinyl erschien ...
www.clone.nl
www.myspace.com/legowelt




26/11/08

Einlass 21:00, Beginn 22:00
Eintritt 14 € AK (12 € VVK)

Selbst international hat die "leise Musik" niemanden zu bieten, mit dem es Patrick Zimmer alias Finn. nicht aufnehmen könnte. Nach zwei Alben bei einer Winzfirma wechselt er nun zum größeren Label und fährt ein bombastisches Konzeptalbum auf. Wie beim klassischen Drama teilt er es in fünf Akte; da darf er natürlich keine Synthiestreicher verwenden. Und so hat Finn. die Maschinen verbannt und Pauken, Kontrabass, Geigen und Posaunen herbeigeschafft. Nach einem Atemzug als Prolog folgen sensibel arrangierte Miniaturen, die sich manchmal in sphärischer Weite verlieren, um plötzlich überraschende Haken zu schlagen. Finn. kämpft mit seinen Helden um die Liebe und gegen das Schicksal, singt seine melancholiegetränkten Melodien teils mit Kopfstimme. Plötzlich stehen inmitten all dieser Fragilität Hymnen wie "Julius Caesar” und "In the Wake of ...”, die alles wegzublasen vermögen. Am Ende warten aber doch, wie beim klassischen Drama, Tod und Tragödie, und beim wunderschönen Epilog "For Mona” fließen Tränen.
www.myspace.com/finndot
www.club2.de



27/11/08

Beginn 23:00
Eintritt 9 €

DUBSTEPPER XVIII: DJ HATCHA (Tempa, Rinse FM/London), NOE KNOCKOUT (Dubpack Minga, Zündfunk/Muc), TOMM! (Dubpack Minga, Bassrutsche/Muc)

Mit Hatcha kommt der DJ Godfather und Pionier der Dubstep Familie in die Rote Sonne. Viele sehen in ihm den wichtigsten Link zwischen 2-Step / Underground-Garage und dem musikalischen Feld, das als Dubstep beackert wird. Schließlich hat Hatcha als erster den Begriff "Dubstep" verwendet und zwar in seinen stilbildenden Radio-Shows auf Rinse FM.

Sein Einfluß als Radio- und Club DJ war ebenso groß, wie seine Tätigkeit im legendären Big Apple Record Shop in Croydon, der Kern- und Keimzelle der ganzen Dubstep-Szene. Ob Skream, Benga, Chef, Mala und Digital Mystikz, jeder profilierte Dubstep-DJ und Produzent nennt Hatcha als entscheidenden Bezugspunkt. Viele haben bei ihm als Teenager auch ihre ersten Platen gekauft. Hatcha, der als DJ schon bald 15 Jahre unterwegs ist, mixte auch die erste "Dubstep-Allstars-CD" für Tempa-Records und ist als Ratgeber und Talentscout für Clubnächte wie "FWD" und "dmz" ein gefragter Mann. Viele betrachten Hatcha auch als Croydons Antwort auf Moodyman. Das hat mit seiner Eleganz zu tun, mit seinen schörkellosen DJ-Sets und Produktionen voller warmer Bässe.

Der "Klassiker" unter den Dubstep-Heads kann aber auch ganz anders, wie DJ Chef bei seinem letzten Set in der Roten Sonne bewiesen hat, als er mit einer Hatcha -Chef- und Cluekid- Coproduktion das Haus gleich mehrmals rockte. Hatcha, der optisch wie ein cooler Mod und Soulboy wirkt, kann jederzeit mit Dubstep-Power-Chords und Bässen auf die 12 austeilen. Wir lassen uns überraschen.
www.myspace.com/djhatcha
www.myspace.com/mao_tse_tom 




28/11/08

Beginn 23:00
Eintritt 10 €

GREAT STUFF präsentiert: GREGOR TRESHER (Great Stuff/Frankfurt), RAINER WEICHHOLD, MARKUS MEHTA (Great Stuff/Muc)

Gregor Tresher kommt aus dem Herzen Deutschlands. Er bereist die weite Welt und verzaubert die Clubgänger allerorts mit seinen undergroundig eingängigen Sounds. Sein Sound lebt zwischen minimalem Techhouse, klarem Elektro und ganz viel Klangwärme. Seine musikalischen Label-Heimatstationen 2005-2008 können sich verdammt gut sehen lassen - Datapunk, Terminal M, Cocoon, Great Stuff - und bald ein eigenes Label ... Gregor Tresher ist der Raveline Produzent No.1 der letzten Jahre und platzierte seine Singles und sein aktuelles Album auf den Top Rängen der Raveline Charts 2007 und 2008. Seine Koop-Produktionen mit Guy Gerber, Monika Kruse oder Johannes Heil laufen eine nach dem Anderen klar in die oberste Liga der Clubtracks. Nachdem er zu Beginn des Jahres das neue Monika Kruse Album produzierte, kümmert er sich nun wieder um seine eigenen Produktionen.

Gregor Treshers neues Releases "Break New Soil" auf dem Leipziger Label Moon Harbour Records und sein Remix für das Dubfire Label Sci+Tec sind ein klarer Fingerzeig auf die neuen aufregenden Veränderungen in der Welt der elektronischen Musik des hochwertigen Vorzeigekünstlers.
www.myspace.com/gregortresher
www.myspace.com/greatstuffrecords




29/11/08

Beginn 23:00
Eintritt 10 €

THE DARK SIDE OF THE SUN: MODESELEKTOR live! (Bpitch Control/Berlin), ACID PAULI (Smaul, Disko B/Weilheim), UPSTART (Disko B, COSR/Muc)

Nachdem sie bereits zwei fulminante Livesets abgeliefert haben, freuen wir uns, dass die Berliner Disco-Rabauken Modeselektor nach einem Jahr wieder in der Roten Sonne aufschlagen um ihre elektronischen Querschläger auf ihr Publikum loslassen. "Brachial" oder "mindblowing" sind auf jeden Fall Adjektive, die dann im Wortschatz nicht fehlen dürfen.

Schon seit 1995 liegen bei Sebastian Szary und Gernot Bronsert Genie und Wahnsinn dicht beinander und singen sich gegenseitig in den Schlaf. Als Stadtkind Ellen Allien 2001 die beiden hört, landen Modeselektor ganz schnell auf ihrem Label BPitch Control, bei dem ein Jahr später auch ihre ihre erste EP "In Loving Memory" erscheint. 2005 folgte dann ihr erster Longplayer "Hello Mom" und letzten Herbst kam ihr allseits gefeierter Nachfolger "Happy Birthday" in die Läden. Zum Kerzen ausblasen und Topfschlagen  haben sich die Zwei ausgerechnet den bekennenden Modeselektor-Fan und obersten Radiohead Thom Yorke, die französischen Hip-Hopper TTC und die britischen Indierocker Maximo Park eingeladen. Zum Einstimmen auf den heutigen Abend empfehlen wir ihre Mix-CD "Boogy Bytes Vol.3".
www.modeselektor.com
www.myspace.com/mdslktr
www.acidpauli.de
www.diskob.com


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rote sonne
Maximiliansplatz 5
80333 München

t: 55 26 33 30 club
m: booking@rote-sonne.com

 

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