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Tanz den Bürgermeister: Party für diverse & inklusive Kultur

Sa_29.02, 22:00

Details

Datum:
Sa_29.02
Zeit:
22:00–5:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Rote Sonne
Maximiliansplatz 5
München, 80799 Deutschland
Website:
www.rote-sonne.com

Weitere Angaben

Abendkasse:
Eintritt auf Spendenbasis
Weitere Info:
Eintritt auf Spendenbasis: bis 23 Uhr mind 3 EUR, bis 0 Uhr mind 7 EUR, danach mind 10 EUR - eventuelle Überschüsse fliessen in die Wahlkampfkasse...

● Thomas Lechner
+ Sheila Chipperfield

      Transglobal Beats DJ Set
● Muun
● Nastasia (WUT Kollektiv)
● Sturm&Zimmer (Kollektiv Bushbash)
● da.rio (Kollektiv Bushbash)

Thomas Lechner hat seit Anfang der 90er Jahre die Münchner Partylandschaft und Livekulturszene “aufgemischt”, aber auch Großdemos wie “ausgehetzt” mitorganisiert. Jetzt bewirbt er sich als Kandidat für den Posten des Oberbürgermeisters und den Stadtrat und möchte dort insbesondere Vielfalt in der Stadt stärken, solidarische Prozesse anstossen und jegliche Form von Diskriminierung bekämpfen. Kurz vor der Kommunalwahl am 15.3. soll am Beispiel einer Party deutlich gemacht werden, wie eine derartige Vielfalt gelebt werden kann.
Ob zum Selbermachen, zum Erfahren oder zum Genießen – Kunst und Kultur sind nämlich ein wichtiges menschliches Grundbedürfnis. Kulturelle Betätigung bietet die Möglichkeit der Artikulation von Bedürfnissen und der Reflexion über die Welt. Ob soziale, geschlechts- oder altersbedingte Grenzen, ob von unterschiedlichen Seiten der Welt kommend – gemeinsames kulturelles Schaffen überwindet Barrieren und Grenzen. Kultur muss inklusiv sein. Ausgrenzende Kultur lässt Kultur schwinden. Wir streiten dafür, dass Menschen gemeinsam nicht nur Kultur “konsumieren”, sondern auch schaffen können, denn in München schwinden die Freiräume für kreative Entwicklungsmöglichkeiten zusehends, oft wird einer reinen Entertainment- und Eventökonomie das Feld überlassen. Wir wollen gemeinsam zeigen, dass das auch anders geht, wie wichtig das für unsere Stadt ist und vor allem: wie verdammt viel Spaß inklusive und diverse Kultur machen kann.

TRANSGLOBAL BEATS
Wir beleuchten musikalisch, wie sich die globalisierten Wanderungsbewegungen in der Popmusik widerspiegeln.
Wir belegen mit tanzbaren Sounds aller möglichen Sparten, wie unsinnig die Idee einer angeblichen “Leitkultur” ist, weil das zusammenkommen, sich austauschen, miteinander tanzen auf vielen Ebenen möglich ist und Spaß macht, solange Mensch aufgeschlossen ist, und sich auch für das anfänglich Fremde interessiert. Wenn man aber darauf tanzen kann, ist das Fremde kaum noch fremd.

MUUN
aka Anna Schübel, Studentin der freien Kunst an der Akademie der bildenden Künste München, Resident DJ im Bahnwärter Thiel München.
Neben der Komposition/ Produktion von elektronischer Tanzmusik beschäftigt sie sich viel mit dem Medium Sound im erweiterten Kontext, z.B. durch Sound-Installationen auf Ausstellungen oder Geräusch-Kompositionen für Tanz/Theater/Performances.

WUT
WUT hat sich gegründet als Antwort auf untragbare Zustände im Musikbusiness und der elektronischen Tanzmusikszene, mit dem Ziel sie zu verändern. Deswegen schaffen und denken im Kollektiv Künstler_innen, Frauen, Musiker_innen, non-binary people und Kulturschaffende, sog. Wüterinnen gegen jegliche Formen von Diskriminierung und den Verlust von Subkultur.Das Ziel ist, das Nachtleben wieder so zu gestalten, dass sich wirklich alle wohlfühlen und ausleben können. Wie sich das musikalisch anhört, ist jede Nacht wieder anders. Das Kollektiv möchte eine Plattform für Austausch, Skill-Sharing, Spaß haben und Bier trinken schaffen und ist damit regelmäßig in Clubs wie dem Münchner Harry Klein oder der Roten Sonne zu sehen.

KOLLEKTIV BUSHBASH
Wir sind ein paar Leute aus München, die sich gefunden haben und zusammen beschlossen haben, die Stadt zu verändern. Wir veranstalten Partys, bei denen es egal ist, wie du aussiehst, was du studiert hast, ob du studierst, wie viel Geld du besitzt, ob du männlich, weiblich oder divers bist, ob deine Jeans Löcher hat – Alle sind akzeptiert und eingeladen mit uns zu feiern und die kapitalistische Welt und ihre Zwänge hinter sich zu lassen. Wir wollen eine familiäre und kuschelige Beziehung mit unserem Publikum und zusammen mit ihnen solidarische Projekte gestalten, wobei ein Fokus auf Kunst und Bildung besteht. Generell wollen wir der Stadt, den Mitmenschen und der Welt etwas zurückgeben, sei es mit unserem politischen Engagement oder mit geilen Partys. Everybody‘s welcome – Rassismus, Homophobie oder Sexismus haben bei uns nichts verloren!