Lade Veranstaltungen

« Alle Veranstaltungen

RS In:Concert | DAS LUNSENTRIO

Sa_29.12, 20:00

Details

Datum:
Sa_29.12
Zeit:
20:00–23:00
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Rote Sonne
Maximiliansplatz 5
München, 80799 Deutschland
Website:
www.rote-sonne.com

Weitere Angaben

Abendkasse:
10€
VVK-Tickets:
8€ zzgl. VVK-Gebühren
Ticket Shop:
https://goo.gl/JKV5PQ
Weitere Info:
Doors 20 Uhr, Beginn 20:30 Uhr

● Das Lunsentrio *live
(Problembär Records, Luns-Records, Schamoni Musik)

Das Lunsentrio sind Nick McCarthy (bis vor kurzem Gitarrist der Rockbands Franz Ferdinand und FFS) und Seb-I Kellig (Dub-Produzent für unter anderem LaBrassBanda), in deren gemeinsamen East Londoner Sausage Studio das Trio aufnimmt und produziert, sowie drittens der in Berlin lebende Künstler und Lyriker Hank Schmidt in der Beek, aus dessen Feder die Texte kommen.

2011 erschien das erste Album des Lunsentrios, die im Eigenverlag veröffentlichte LP „Sebastian Kellig, Nick McCarthy und Hank Schmidt in der Beek singen und spielen den LUNSENRING“, eine stilistisch sehr breit gefächterte Rockoper mit zyklisch wiederkehrenden Leitmotiven und gleichzeitig die musikalische Umsetzung von Hanks erstem Gedichtband, den mittlerweile viel zitierten Lunsengedichten, die als zentrales lyrisches Element die besagte und besungene Luns verbindet, ein Lehnwort aus dem Rotwelsch-Soziolekt des fahrenden Volkes (mit der Bedeutung: „Bett“).

Im Herbst 2017 erschien auf dem Wiener Label Problembär Records das zweite Album des Lunsentrios, das thematisch – bis auf Ausnahmen – nicht mehr der Luns verhaftet ist, und auch keine in sich geschlossene Rockoper sondern 14 eigenständige Songs beinhaltet. Stilistisch ist aber auch dieses Album sehr vielschichtig: von schweißtreibendem Post-NDW über lyrisch surrealen Agitprop-Dreigesang und Protest-Funk in der musikalischen Tradition der Ton Steine Scherben zu alpenglühendem Rockers-Reggae.

Der Münchner Musiker und Autor Piko Be schreibt über das Lunsentrio folgendes:

Das Lunsentrio ist eine der allermerkwürdigsten Gruppen der Musikgeschichte überhaupt. Auf des Trios Debüt–Album drehte sich alles um’s Schlafen, genauer gesagt um das im-Bett-bleiben. Einen Zustand, den der in Berlin lebende Künstler und Dichter Hank Schmidt in der Beek in seinen Versen lustigerweise live mit einer ähnlich ausgeschlafenen Vehemenz verteidigt, wie ein Jimmy Pursey seine Gassenhauer. Aus London kommt schließlich auch die Musik: Seb–I ist als Dub-Producer u.a. für LaBrassBanda nun ja kein Unbekannter, hier spielt er Schlagzeug und mehr. Und mit Nick McCarthy – Keyboarder/Gitarrist und beste Hälfte von Franz Ferdinand/FFS – geht es nun einer, der das Spielen in Stadien vor zig-Tausender Publika gewohnt ist, mal ganz gemütlich an. Apropos Live–Spiel: Auf der Bühne bekommt das Lunsentrio Unterstützung von den Münchner Szenegrößen Albert Pöschl und Martin Tagar (Friends of Gas, Das Weiße Pferd, Murena Murena u.v.a.). Es ist Zeit, Aufstehen!