HYPIE HYPIE

FR/24/02/17
Beginn: 23:00
Eintritt: 14€ (7€ < 24:00)

HYPIE HYPIE

MURLO
(Mixpak/UK)

SCHLACHTHOFBRONX
(Rave And Romance/München)

DANNY SCRILLA
(Cosmic Bridge/München)

DJ ENDS
(MK/München)

TAMING THE WHITE RHINO
(HypieHypie/München)

VJ KAUNDOWN
(Rumpeln/Muc)

Die erste Hypie Hypie-Ausgabe im Jahr 2017 kommt mit einem so vielfältigen Line-up um die Ecke gewackelt, dass man schnell mal die Orientierung verlieren kann. Gleiches kann und soll wohl auch passieren, wenn man sich „Odyssey“ anhört, die immer noch aktuelle EP des britischen Ausnahmeproduzenten Murlo. Die acht Tracks, erschienen Ende 2015 beim Brooklyner Sympathenlabel Mixpak, könnten auch der Soundtrack zu einem nerdig-futuristischen Jump & Run-Fantasy-Game sein. Mal traumwandlerisch, mal hektisch, stets verkopft, stets verspielt. Majestätisch fiepende Keyboardmelodien, hochgepitchte Gesangsfetzen sowie Beats und Bässe, die einschlagen, als ob ein genialischer Percussion-Roboter immer wieder den „High Energy“-Knopf drücken würde. Widerstand ist hier tatsächlich mal zwecklos. Die einzige Möglichkeit: sich drauf einlassen und das zentrale Nervensystem machen lassen! Ein zappelnder Körper kann auch anmutig aussehen. Beeinflusst ist Murlo von Dancehall, Soca, Garage, Bassline und Grime, das zeigt sich in seinen DJ-Sets und natürlich den Remixen, die er immer wieder produziert – 2016 unter anderem für Rihanna sowie den upcoming Londoner Rapper AJ Tracey. Mit dem Soundmix ist Murlo bestens beim legendären Notting Hill Carnival aufgehoben. Genau dort ist er übrigens unlängst den Herren von Schlachthofbronx in die Arme gelaufen. Auch von den beiden Lokalmatadoren gibt’s Neues zu berichten/zu hören. Vor allem, dass sie heiß darauf sind, nach der zweiten Ausgabe ihres „Blurred Vision“-Monsterbass-Spektakels im November 2016 endlich wieder eine schweißtreibende Show im Homebase-Club zu spielen. Präsentiert werden dabei natürlich auch die Tracks von den brandneuen Schlachthofbronx-Releases, den bisher zwei EPs der„Haul &  Pull Up“ Serie, auf der neben Warrior Queen diesmal auch der großartige Gonjasufi gefeatured ist.

Außerdem an diesem besonderen Hypie Hypie-Abend an den Reglern: der Münchner Danny Scrilla, der es mit seinem UK-inspirierten Clubsound nicht nur in BBC-Playlists und Auskenner-Plattenkisten, sondern im vergangenen Jahr z.B. auch ins Line-up von Kanadas Vorzeige-Elektro-Festival geschafft hat. Die Schlussakkorde kommen vom Ebenfalls-Münchner DJ Ends, der beweist, dass Footwork immer noch eines der spannendsten Genres für den Dancefloor ist, auch wenn bzw. gerade weil viele immer noch nicht rausgefunden haben, wie sie am besten dazu tanzen sollen. Und ein gutes Motto für 2017 hat uns DJ Ends noch mit auf den Weg gegeben: „Make juke, not war!“

www.schlachthofbronx.com / http://murlo.tv/

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