KÖLSCH

FR/20/11/15
Beginn 23:00
Eintritt 14€

WORLD LEAGUE präsentiert

KÖLSCH
(Kompakt/Kopenhagen)
RENÉ VAITL
(World League/Muc)

Rune Reilly Kølsch ist kein unbeschriebenes Blatt im elektronischen Musikzirkus. Der Däne mit deutschen und irischen Wurzeln startete seine musikalische Karriere in den 90ern, veröffentlichte damals unter dem Namen Artificial Funk diverse Singles, ein Album wie auch viele Remixe bis weit in die Nuller-Jahre hinein. Weitere Projekte und eigene Labels folgten, mehr und mehr fokussiert auf Rune RK. Unter diesem Namen landete er vor zehn Jahren mit „Calabria“ einen weltweiten Hit, der sich über vier Millionen Mal verkaufte und ihn endgültig in die oberste DJ- und Produzentenliga katapultierte. Was danach an Kooperationen und Projekten bis heute folgte, wäre pures Namedropping und steht hier sowieso nicht im Fokus. Vor einigen Jahren öffnete sich dann im Rheinland eine Tür, hinter der sich das Kölner Label Kompakt verbarg, das sich seine „Dienste“ sicherte. Es war die Geburtsstunde von Kölsch, seinem bisher persönlichsten Projekt, das sich mit seinen 12Inches zu einem sehr beachtlichen Schauplatz entwickelte. Dieser fand mit dem Debütalbum „1977“ seinen ersten Höhepunkt, auf dem Kölsch mit Tracks wie „Opa“ und „Bappedekkel“, „Der Alte“ oder „Goldfisch“ die Herzen aller Clubber höher schlagen ließ. Im Juni dieses Jahres folgte das lang ersehnte zweite Album „1983“. Und dies klingt vom ersten Ton an nach: Kölsch! Es ist bemerkenswert wie es der dänische Produzent geschafft hat, mit wenigen Produktionen einen unverkennbaren Stil zu entwickeln. Vor allem ist dies dem Umstand geschuldet, dass es Kölsch wie kein ein anderer versteht, melodische Technostücke zu komponieren, die mit steigender Spieldauer für eine erhöhte Ausschüttung von Glückshormonen beim Hörer sorgen. Der dafür verantwortliche unwiderstehliche und gänzlich unpeinliche Popappeal der schon die Songs des Erstlings auszeichnete, zieht sich auch durch die Tracks des Zweitwerkes. Kölsch bedient sich jedoch nicht einfach seiner altbewährten Erfolgsformel, er erweitert diese gezielt an den richtigen Stellen um Nuancen. So sind vor allem die Stücke mit Kompakt-Kollege Gregor Schwellenbach von großflächigen Streichereinsätzen geprägt, ohne ins kitschige abzudriften. Bei „E45“ bleept es an allen Ecken und Enden, das titelgebende Stück „1983“ kommt gar ganz ohne Beat aus. Herausgekommen ist ein unverkennbares Kölsch-Album, das oberflächlich eine geringere Hitdichte als der Vorgänger aufweisen mag, doch nicht minder tanzbar ist. Die erste Single „DerDieDas“ steht dabei ganz besonders in der Tradition der Ohrwürmer des Vorgängers. Mit „1983“ festigt der Däne seinen Status als Meister großer Melodien und liefert ein prägendes Album ab.

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