CLUB2 präsentiert: LONELADY live! (Warp Records/Manchester)

Der verheißungsvolle Name des neuen Warp-Signings lautet LONELADY. Geboren wurde LoneLady zwei Meilen östlich vom Stadtkern Manchesters, in einer Gegend voller stinkender Kanäle, abgefuckter Bars, unzähligen Clubs und schmierigen Bordellen. Dazwischen überall Sozialwohnungen, die mit ein wenig Grünfläche sporadisch aufgemotzt wurden, um über ihre armselige Existenz hinwegzutäuschen. Mit verbundenen Augen könnte LoneLady die dreckigen Straßen ihrer Heimatstadt Manchester durchlaufen, mit der sie nach wie vor eine unverfälschte Hass- Liebe verbindet - eine Gefühlslage, die prädestiniert ist für eine ebenso mitreißende wie emotionale Albumproduktion.

Julie Campbell, wie LoneLady mit bürgerlichem Namen heißt, ist eine selbsternannte Writerin, Sängerin und Gitarristin. Mit nicht viel mehr außer ihrem unbändigen Willen und einem sehr knappen Budget hat sie sich ein abgelegenes kleines Studio in einem maroden Fabrikgebäude inmitten von Manchesters Industriegebiet eingerichtet, wo sie ihr Debütalbum "Nerve Up" innerhalb von gerade mal vier Wochen fokussiert und zielstrebig eingespielt hat. Und das Ergebnis ist nichts anderes als die Vertonung eines Lebens in dieser einzigartigen, schmutzigen und ambivalenten Stadt.
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CLUB MORAL präsentiert: KOLLEKTIV TURMSTRASSE live! Musik gewinnt Freunde, Connaisseur/Hamburg), SCHARRENBROICH (Kompakt/Köln), STEREO AKA NONAME (Optimal/Muc)

Mittlerweile hat sich ein Name in eine musikalische Bewegung verwandelt, mutierte vom Geheimtipp der Independent Bedroom Producer zum Most Wanted Act der elektronischen Musik- und Clubszene. Die Rede ist hier nicht von Stereo und Scharrenbroich, sondern von Kollektiv Turmstraße! Christian Hilscher und Nico Plagemann sorgen seit ein paar Jahren für offene Münder und Ohren, denn ihre Kompositionen sind wie Balsam für perkussiv verstopfte Gemüter, sie schmeicheln Kopf wie Körper der Tanzbevölkerung gleichermaßen. Nicht wenige behaupten gar, die beiden Jungs aus Norddeutschland hätten das Gefühl und die Liebe zurück auf den Dancefloor gebracht. Veröffentlichungen auf Labels wie Connaisseur, Cocoon, Ostwind oder auch auf der eigenen Plattform "Musik gewinnt Freunde" transportieren eine ureigene Sehnsucht, durch Klang zu bestechen und durch Rhythmus zu verzaubern. Nummern wie "Tristesse" sind heißbegehrt und gesucht, und gelten neben vielen anderen Releases bereits jetzt als Klassiker.

Stereo und Schnarrenbroich, unsere beiden Genossen von der Köln-München-Kolchose, machen ihre geneigte Aufwartung und sorgen mit ihren schönsten Scheiben für ein Flächenbombardement an Emotionen. Ganz sicher ein Abend, den man nicht verpassen sollte. Für alle Gedankensportler gilt: Früh kommen, denn die Schlange zum Club Moral wird eine lange sein!
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THE WIZARD: JEFF MILLS (Axis/Detroit, USA), LESTER JONES (Optimal, Rote Sonne/Muc), DANIEL BORTZ (Pastamusik/Augsburg), VJKAUNDOWN (Rumpeln/Muc)

Nachdem sich schon Derrick May und Juan Atkins im goldenen Buch der Roten Sonne verewigt haben, schaut eine weitere Detroiter Legende für eine rauschende Ballnacht vorbei: Underground Resistance-Mitbegründer Jeff Mills. Aber was ich soll euch erzählen, was ihr nicht schon wisst?

Für alle, die im Geschichtsunterricht gepennt haben, hier noch mal eine kurze Zusammenfassung: Alles begann Mitte der Achtziger Jahre. Jeff Mills arbeitet als Radio-DJ bei den Radiosendern WDRQ and WJLB. Duch seine Meisterschaft an den Turntables bekommt er schnell den Spitznamen "The Wizard". 1988 beginnt Jeff gemeinsam mit Tony Srock als "Final Cut" zu produzieren. Als House-Duo angefangen, bewegen sich die beiden immer mehr in die Industrial-Ecke. Die Atmosphäre Detroits, als einen bedrohlichen, düsteren Ort, der stark mit den Auswirkungen der Rezession in der dort ansässigen Autoindustrie zu kämpfen hat, prägt Mills Musik und auch den Detroit Techno allgemein. Verflogen ist der Optimismus des Motown-Soul, Depression und Kriminalität bestimmen die Grundstimmung der Stadt, die immer noch nach Schwarz und Weiß, Arm und Reich segregiert ist. Techno ist Ausdruck und zugleich Fluchtpunkt.

Zu dieser Zeit trifft Jeff Mills auch Mike Banks. Er verlässt Final Cut und gründet gemeinsam mit Banks und Robert Hood das Kollektiv Underground Resistance (UR). Bereits nach zwei Jahren verlässt Mills UR und macht mit Axis Records alleine weiter. Neben seinen DJ-Auftritten, bei denen er mit drei Turntables zaubert, hat sich Jeff Mills an einen neuen Soundtrack für Fritz Langs "Metropolis" gewagt und auch Buster Keaton agiert im Stummfilmklassiker "Three Ages" heute zu Mills Sound. Sein Interesse für Musik und Film kombinierte er perfekt bei seiner DVD "The Exhibitionist", bei der er unter anderem in einem Schaufenster eines Modehauses in Barcelona auflegte.

Auch über 20 Jahre nach der Geburt von Techno ist er immer noch auf der Suche nach neuen Herauforderungen. Das beweist seine Arbeit mit dem Montpellier National Orchestra, bei dem er gemeinsam mit dem Orchester Tracks wie "The Bells" völlig neu präsentierte und Elektronik und Streicher auf vorher noch nie gehörte Weise fusionierte. Mitte Januar diesen Jahres erschien mit "Sleeper wakes" sein letzter Streich. Begleitet wird Jeff Mills von unserem Optimalogen Lester Jones und Pastamusiker Daniel Bortz.
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Erblickten das Licht der Bandwelt während eines Stromausfalls in Detroit 2003, was Heath Heemsbergen und Kilynn Lunsford zwang, auf akustischen Gitarren zu spielen und im Dunkeln zu singen. Sie schreien auch jetzt in leere Räume, die Gitarre ist aber auch gerne verzerrt und noiselt. Thurston Moore signte sie für sein Label Ecstatic Peace und meint: " Sie klangen wie die beste Band der Welt, als wir sie zum ersten mal sahen. 2 minimalistische Schlagzeuger, ein Gitarristentyp mit einem sehr schicken Rhythmus und ein Mädchen, das mit einem großen No Wave Maul die Seele aus ihrer Slide Gitarre prügelt. Fuckin' Awesome!
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DEF STEPPERD - THE MUNICH DUBSTEP: BREAK-BEAT-ACTION aka LA LOAKAII & D2E3 (Funglejunk, M94.5/MUC), TOMM! (Dubstepper, Rote Sonne/MUC), ZUBZONICS aka MARTIKAL & CUTANA (<90, Sunny Red/MUC)

Skream und Benga sind ja schon der Wahnsinn … dass aber auch die Munich-Massive das Zeug zum rocken hat, werden euch diese Homies zeigen: BREAK-BEAT-ACTION aka LaLoakaii & D2E3, TOMM!, ZUBZONICS aka Martikal & Cutana! Seit Jahren grassiert in der bayrischen Metropole das Dubstep-Virus. Unzählige Parties, der Start des legendären "Dubstepper", unvergessene Break-Beat-Action-Radioshows, Mixtapes ohne Ende; diese Jungs lassen den Gasfuss stehen! Dass unsere Mosher aus verschiedensten musikalischen Ecken kommen und sich schon Jahre mit HipHop, Drum N Bass, Dancehall, Garage, und, und, und… beschäftigen, bringt fast schon Headbang-Garantie!

Dazu sind sie allesamt leidenschaftliche Plattensammler und Djs, was ihre Sets immer top-aktuell und spannend macht. Ob HiTech-Mosher La Loakaii (M94.5), Halftime-Hero D2E3 (19 Rec.), Bass-Riff-Shredder und Dubstepper Mitbegründer Tomm! (Bassrutsche), der "Lausbua" Cutana (<90) oder der Dread-Banger Martikal (<90/Buddahdub, der) der an diesem Abend übrigens Geburtstag feiert, werden euch schon zeigen, wo der Hammer Hängt! 5 DJs, 5 Styles! LET THERE BE BASS!




SALTA MONTES: DIE VÖGEL live! (Pampa/Hamburg), KRAUSNIK (Relaxed Clubbing/Kontanz), ACID PAULI (Smaul, Disko B/Weilheim), VJTPS NOSTROMO (Volxvergnügen/Muc)

Liebe Tanzgemeinde: Nun ist es wieder soweit, Acid Pauli is back! und somit auch Salta Montes. Wie bereits im Januar angekündigt, habe ich für diesen Abend niemand geringeren engagiert als Mense Reents (Egoexpress, Die goldenen Zitronen, u.a.) und Jakobus Siebels (Ja König Ja), die beide unter dem Namen "Die Vögel" ihre München-Premiere absolvieren werden - und nebenbei auf DJ Koze's Pampa Label ihre erste Maxi veröffentlicht haben! Die Vögel kommen mit Pauken (in Form einer MPC), Trompeten, einer Hawaigitarre und Flöten in die Rote Sonne und werden beweisen, dass man auch mit diesem Instrumentarium einen Rave bestreiten kann, nur ein bisschen anders eben. In einschlägigen Kreisen sind die beiden jedenfalls schon weitläufig bekannt für Ihren etwas eigenwilligen Liveact.

Natürlich werden Herr Krausnik aus Konstanz und auch meine Wenigkeit auch wieder einige neue Platten und Wellenformen dabei haben um für eine anständige Party zu sorgen. Lasst Euch also überraschen, es wird bestimmt wieder ein Riesenspass!

Bis dahin, Euer Acid Pauli.
www.myspace.com/acidpauli



Seit über 11 Jahren gibt es den Candy Club bereits und somit ist er die älteste Queer-Indie-Electro-Party auf dem europäischen Kontinent. Die Queerness bezieht sich dabei nicht allein auf ein mögliches sexuelles Selbstverständnis, sondern auch  auf die vermeintliche Unvereinbarkeit der Sounds: Placebo trifft auf Madonna, Hot Chip auf einen Remix von Rage against The Machine oder Nancy Sinatra, wer weiss das vorher schon? Selbst ohne Bands und Gast-DJs zieht Resident-DJ Thomas Lechner alle denkbaren Register an seinem Digitalpult und mischt neben der Musik auch das Publikum gehörig auf…As queer as you wanna be - still crazy after all these years!
www.myspace.com/candy_club




LIVE BOOTH SESSIONS: LAURENT GARNIER LIVE+DJ! (F.com, Pias/France), MATZE CRAMER (Vorsicht Glas!/Muc), VJ JEDES MAL KINO (Visualdrugstore/Muc)

Wüsste man es nicht besser, so könnte man beim erstmaligen Hören seines Namens auf einen Modedesigner schließen. Und tatsächlich hat der 1966 geborene Ausnahmemusiker aus Boulogne-sur-Seine seit früher Kindheit ein Faible für schöne Linien und Stoffe. Der Pariser gehört seit über zwei Jahrzehnten zu den ganz Großen des Techno, und wahrscheinlich gibt es kein Attribut, das noch nicht bemüht wurde, um seinen Einfluss auf die Entwicklung der elektronischen Musik zu untermauern. Als DJ ist er weltweit erfolgreich und als Produzent für zahllose Klassiker verantwortlich. Sein Label F-Communication zählte neben anderen wie R&S oder Warp zu den wegweisenden Plattformen der letzten zwanzig Jahre.

Schon jetzt sollte man sich seinen Auftritt in der Roten Sonne dick im Kalender notieren, denn der Meister ist für seine visuell beeindruckenden und musikalisch verspielten Live Performances bekannt. Kreative Unterstützung auf der Bühne gibt es von Labelmate Scan X und Keyboarder Benjamin Rippert. Rote Sonne Resident Matze Cramer hat die Tasche mit den dicksten Scheiben bestückt, um an diesem Abend für Techno-Gourmets das passende Amuse Geule zu kredenzen. Sicherlich eines der ganz großen Highlights für 2010, und wer nicht vor verschlossener Türe stehen will, muss früh aufstehen!
www.myspace.com/laurentgarnier

www.vorsicht-glas.de




BAR 25 NACHT: DANNY FABER (Bar25/Berlin), PHILIP BADER (Bar25/Berlin), RED ROBIN (Bar25/Berlin), ANETTE PARTY (Pastamusik/Muc), VJ RÄUBER ROTZENPLAUTZ (Dorn im Auge/Weilheim)

Um die Bar 25, dem Rave-Biotop an der Spree, ranken sich viele Legenden. Spätestens seit Autor Tobias Rapp der Club-Utopie mit seinem Buch "Lost and Sound" eine posthume Würdigung aussprach, ist sie auch dem geneigten Feuilleton-Leser ein Begriff und eine Sinnbild für ausschweifende Feierkultur geworden - wohl nur über das Berghain wurde in den letzten Jahren noch mehr geschrieben.

Eine besondere Allianz der Nachtgestalten verbindet die Rote Sonne mit dem Afterhour-Abenteurspielplatz. Nachdem die Bar 25-Crew schon öfter zu Gast war und gemeinsam mit den Münchern den Laden auf links drehte, folgte im letzten Sommer der Gegenbesuch. Jetzt setzen die Herrschaften von der Spree wieder zum Konter an und haben Bar 25-Mitbegründer Danny Faber und die Residents Philipp Bader und Red Robin im Gepäck.

Danny Faber war schon vor der Bar 25 in der legalen und vor allem illegalen Partyszene Berlins aktiv.

Philipp Bader veröffentlichte schon auf Electric Avenue und Spagat, remixte Raz Ohara und produzierte zuletzt zusammen mit Heinrichs und Hirtenfellner "Animal Fastfood" auf dem dänischen Label Mis Records.

Der dritte im Bunde ist Red Robin, der auf 15 Jahre klassische Klavierausbildung zurückblicken kann und 14 Jahre afrikanische und brasilianische Percussion spielte, bevor er hinter die Plattenteller wechselte. Seit 2005 ist Red Robin Resident in der Bar 25. Seine Platte erschien bei Platzhirsch mit seinem Kumpel Philip Groth als Pachulke & Sohn und 2007 veröffentlichte er auf Trapez mit Jakob Hilden die "Metro Gold EP". In der Roten Sonne wird das Trio von unserem Platzhirsch Anette Party empfangen und wir sind uns sicher, so schnell kommt in dieser Nacht keiner ins Bett!
www.bar25.de




WORLD LEAGUE präsentiert: STEVE BUG (Pokerflat/Berlin)

Als Gründer und Chef der Labels Poker Flat, Audiomatique & Dessous, ist Steve seit über 10 Jahren eine der führenden Figuren in der elektronischen Musikszene und Herausgeber von unzähligen stilbildenden Singles, sowie Fähnchenführer von so ziemlich jedem Act, der in den vergangenen Jahren irgendwie Einfluss auf die elektronische Musik genommen hat. Als Produzent veröffentlichte er vier Künstleralben, einige äußerst erfolgreiche Mix-CDs, wie z.B. The Flow (Cocoon), Da Minimal Funk (Raw Elements & Poker Flat), Fuse (Music Man) oder 2007 eine "Fabric"-Mix CD (Fabric37) des gleichnamigen renommierten Londoner Kultclubs, welche weltweit zu den anerkanntesten Compilation-Serien im elektronischen Bereich zählt.

Speziell zu erwähnen ist seine äussert erfolgreiche "Bugnology"-Mix CDs auf Poker Flat, sowie ca. 60 Vinyl-Singles und zahllose Remixes für andere Künstler, welche ihn in die Top-Liga der elektronischen Szene katapultiert haben. Als DJ reist er jedes Jahr mehrfach um den Globus, um seine herausragenden DJ-Sets zu präsentieren, was ihm zu einer weltweit beachtlichen Fanschar verhalf.
www.myspace.com/buginmyspace
www.worldleague.de




"Sound Now!" könnte man das Motto von ambioSonics nennen. Seit drei Jahren trifft sich dieser lose Zusammenschluss Münchener Musiker, um öffentlich und absolut live improvisierte, elektronische Musik zu machen. 2006 gründeten Anatol Locker, Christian Delfs und Florian Anwander ambioSonics als "tanzbaren Ableger" des auf Ambient ausgerichteten Improvisationsprojektes Spheric Lounge. Von dort brachten Sie die Erfahrung mit, daß man als routinierter Musiker ungeprobt und ohne Absprache auf die Bühne gehen kann und anhörbare Musik schaffen kann

ambioSonics besteht aus Leuten, denen es einfach mehr Spaß macht, regelmäßig live zu spielen, als sich jahrelang in Studio und Übungsraum zu verkriechen. Mittlerweile ist die Gruppierung auf etwa 15 Leute angewachsen, die sich in unterschiedlichen Konstellationen zu ebenso unterschiedlichen Musikstilen zusammenfindet. Doch an diesem Abend wird die Urbesetzung antreten, ergänzt um Michal Matlak vom Analog Roland Orchestra. Was uns letztlich musikalisch erwartet, wird der Abend zeigen - doch kann man sicher sein, dass das Tanzbein nicht still stehen wird.
www.ambiosonics.de
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GREAT STUFF präsentiert: MARTIN EYERER (Kling Klong, Great Stuff/Stuttgart), RAINER WEICHHOLD (Great Stuff/Augsburg), MARKUS MEHTA (Great Stuff/Muc)

Seit sensationellen mehr als 20 Jahren beschallt Martin Eyerer weltweit die wichtigsten Clubs. Das digitales DJ-System liefert seinen typischen groovy Electro-Tech-House, sein Sound ist Weltsprache. Seit mehr als 2 Jahrzehnten produziert Eyerer, ist Label-Besitzer und Produzent erfolgreicher Radio Shows. Martin Eyerer ist kein Laptop-Artist, sondern waschechter Musiker. Sein High-End Studio erstrahlt als interdisziplinares Mastering-Interface für alle musikalischen Styles.

Sein internationaler Ruf wurde bereits in UK goldgekührt. Kein Sound-Segment von Deep House bis Electro, das Eyerer nicht unter Kontrolle hätte, dabei immer mit klarem Fokus auf den Dancefloor. Als wichtige Plattform für seine Musik gründete Martin Eyerer seine eigenen Labels Kling Klong und Session Deluxe, um unabhängigen Sound zu veröffentlichen. Zwischen Elektro, Minimal und Tech-House geht’s auf zu auf Kling Klong und mehr tooly, housy und undergroundig findet Platz auf Session Deluxe. Seine wöchentliche Radio Show Session De Luxe auf Sunshine live empfängt den typischen und brandaktuellen Sound.
www.myspace.com/martineyerer
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YAPACC live! (WIR, Perlon, Neuton/Berlin), AUTOSOUND aka AUTO & DJV SOUND (Fever/Bilbao, Spain), EDGAR 9000 (Pastamusik/Muc)

Perlon, Neuton Music, Treibstoff, Sender, Multicolor, Resopal und Dirt Crew Records sind die Labels auf denen Yapacc seinen Output bisher veröffentlichte. Dieser Output reicht von Minimal Funk bis zu melodischem Techno. Schon früh experimentierte Yapacc mit analoger Elektronik und veröffentlichte als Electrasmus 1997 auf Maelstrom. Experimentierfreudig verband er bei seinem Projekt Voiceheads 1998 Gitarrendrones mit Downbeat-Techno und schuf damit seine eigene Psychedelik ohne Hippie-Kitsch. Zu dieser Zeit lernte er Dr. Walker von Air Liquide kennen, mit dem ihn bis heute eine produktive Freundschaft verbindet. Als Teamplayer arbeitet Yapacc auch mit Franklin de Costa und bildet mit James Dean Brown das Produktionsduo Narcotic Syntax. Aus seiner Remixwerkstatt liefen schon Remixe für 2raumwohnung, Pascal Feos und Ricardo Villalobos, die er u.a. zusammen mit Good Groove produzierte. Als DJ und Live Act spielte er schon in Clubs wie der Dachkantine, Panorama Bar, Fabric oder dem Batofar. Und noch in diesem Jahr soll sein zweites Album erscheinen. Mit Edgar 3000 hat er sich für sein Debüt in der Sonne einen ebenbürtigen Sparringspartner ausgesucht.
www.myspace.com/yapacc
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Man möchte ja höflich sein. Aber all den hoffnungsfrohen jungen Bands, die ihre Musik als eine Mischung aus Postpunk, Elektro und No Wave beschreiben und dazu immer wieder zwei, drei gute Namen referieren, die endlich einmal unerwähnt bleiben sollten, sei gesagt: Es gab noch mehr. Ted Milton, und er ist ein höflicher Mensch, hat 1980 Blurt gegründet. Jenes dadaistisch-humoristische und welterfahren-ernste Trio aus Stroud in Gloucestershire, dessen erste Single den göttlichen Titel "My Mother Was A Friend Of An Enemy Of The People" trug und dessen erstes Album eine Liveaufnahme war.

Die Platten von Blurt landeten gerne im Punk-Regal. Nicht völlig abwegig: Ted Milton trug und trägt Iro zum Anzug. Blurt waren widerborstig und knorrig, spielten Tanzmusik für ganz Mutige. Wenn Milton nicht seine Texte voller Fallstricke ins Mikro schrie und knurrte, stieß er ins Saxophon. Sein Bruder Jake, mit Psychedelic großgeworden, bearbeitete das Schlagzeug, Peter Creese spielte eine kratzende Gitarre. Verzweifelte Kritiker zimmerten Schubladen wie Afro-Punk oder Dada-Punk. Bevor er Musiker wurde, ist Milton als Puppenspieler aufgetreten. Sein Gespür für dramatische Effekte rührt daher. Nach dem Konzert kann man zum Plattenhändler seines Vertrauens gehen und einfach mal die Regalschilder für Jazz und Punk vertauschen. Mal sehen, was dann so alles passiert.
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Ein Kammerquintett für moderne Songs das schwebte den beiden Gründern von The Miserable Rich vor. Die Band tritt mit Cello, Violine, Kontrabass und Gitarre vor ihr Publikum, dafür fast ohne Schlagzeug und Bassgitarre. Aber keine Angst, hier kommt nicht noch so eine von diesen Andachtscombos oder einschläfernden "Quiet is the new Loud"-Strebern. Sonst hätte James de Malplaquet niemals eine derart wunderbare Säuferhymne wie "Pisshead" geschrieben. Ihre altehrwürdigen Instrumente verwenden sie in der Manier altehrwürdiger Briten, die schon vor 40 Jahren wussten, dass man auch mit alten Geigen und ohne die klassische Instrumentierung neue und sogar aufregende Musik machen kann. Wer da an Lambchop denkt, liegt nicht ganz falsch, wer an John Mayall und seine Akustikausflüge wie auf "The Turning Point" denkt, ist - vor allem stimmlich - noch dichter dran. Aber auch Patrick Watson ließe sich zum Vergleich heranziehen. Folk ist dabei, Blues wird dezent darüber gestreut, und vor allem Originalität und Musikalität sind die Zutaten der Wahl. Denn das alles klingt überhaupt nicht verstaubt, sondern kommt frisch aus der Britpop-Küche. Nur eben ohne die ewige gleichmachende Bratzgitarre und das übliche Rotzschlagzeug. Kammermusikalische Einfälle, kompositorische Perlen, stimmliche Vielfalt und viel Humor are the new Avantgarde. Merkt Euch das.
www.myspace.com/themiserablerich
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UPSTART'S BLOCKSBERG: COBRA KILLER live! (Monika Enterprise/Berlin), ELECTRIC INDIGO (Indigo:Inc/Wien), T.RAUMSCHMIERE (Shitkatapult/Berlin), THOMAS BEDALL (Grössenwahn/Muc), VJ KAUNDOWN (Rumpeln/Muc)

Zum Wiegenfest des Münchner Musik Magiers versammeln sich auch in diesem Jahr nur die geschicktesten Zauberer und Hexen. Allesamt Meister in der Kunst, zu Ehren ihres Gastgebers ein ausgelassenes Spektakel zu liefern, das Sodom und Gomorrha wie ein Naherholungszentrum für Rentner wirken lässt. Ganz im Sinne des Zeremonienmeisters wird der Bio-Zweigelt in Strömen aus dem Füllhorn fließen und der Drudenfuß in den Augen der Anwesenden leuchten.

Im Zirkel der Auserwählten begrüßen wir heuer die fantastischen Cobra Killer, deren exzessive Live Performance nicht nur von Achselhaar-Königin Peaches als Toursupport geschätzt wird. Die beiden Riot Girls Gina V. D' Orio und Annika Line Trost ziehen männliche Raver schon mal gerne am Gemächt, um sie anschließend mit Rotwein zu überschütten!

Der eklektischen Ketzerei noch nicht genug, geht es weiter mit einer gehörigen Portion "Female Pressure". Die geladenen Gäste dürfen sich über ein Set von Electric Indigo freuen, denn die Wienerin sorgt mit ihrer kompromisslosen Art hinter den Decks seit jeher für geradlinigen Techno, der mit ungeheurer Funky- und Sexyness garniert ist.

Das mystische Manifest für diesen Abend beschließt der "Wizard of Gnarz" aka T.Raumschmiere. Der gebürtige Hamburger ist seit über einer Dekade Aushängeschild für dämonische Wildheit auf der Bühne. Seine schweißtreibenden und mitreißenden Auftritte bestechen durch immense orgiastische Energie.

Die beide Münchner Lokals Thomas Bedall, Mitgründer des legendären 80er Tanzlokal Grössenwahn, und Notwist/Slut-VJ Kaundown sorgen für adäquaten Support und schließen den Zauberkreis zu dieser einzigartigen Nacht. Be there!
www.myspace.com/cobrakiller1

www.myspace.com/electricindigo
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