01/03/08

Beginn 23:00
Eintritt 10€

GROOVE LA SONNE: ARIL BRIKHA live! (Peacefrog/Schweden), MICHI RAHM live!, DANIEL BORTZ (Pastamusik/Augsburg)

Schon zum Monatsbeginn lassen wir es gehörig krachen! Zwei Live-Acts der Extraklasse stehen bereit, Euch in ihren Bann zu ziehen. Aril Brikha lebt in Schweden und hat mit "Groove La Chord" auf seiner "Art of Vengeance"-EP einen opulenten Deep Techno-Tune erschaffen, der sein Schattendasein auf einer Demo-Kassette führte, bis er 1998 von Derrick May entdeckt, danach auf sein Label "Transmat" gehievt und zur Clubbombe wurde. Schon als pickliger Teenager unternahm Brikha, angestachelt durch Depeche Mode, Front 242 und Jean Michael Jarré, erste Produktionsversuche, die seine Freunde als "Detroit Techno" bezeichneten. Nach Veröffentlichungen auf Transmat, Kompakt und Pokerflat ist Aril Brikhas letzter Release beim englischen Kultlabel Peacefrog herausgekommen. Ob Techno, House oder Deep House, live lässt der gebürtige Iraner sämtliche Genregrenzen hinter sich. Als zweiten Live-Act dürfen wir an diesem Abend den Lokalhelden Michi Rahm begrüßen, der uns mit seiner Vision von Hypno-Tech in die richtige Stimmung bringen wird. Für die musikalische Rundumversorgung sorgt der Augsburger Daniel Bortz aus der Pastamusik-Schmiede.


05/03/08

Einlass 21:00
Beginn 22:00
Eintritt 10€

Als einzigartiges Projekt der Moskowiter Musikszene kombiniert Volga experimentelle Elektronik und Beats mit russischer Folklore, heidnischer Psychedelia und Gesängen des alten Russlands vom 12. bis zum 19. Jahrhundert. Live verschmelzen dazu Videoimpressionen mit dem Gesang von Angelika Manukjan, den improvissierten post-industriellen Noises von Alexeij Borisow und Uri Balashaov zu Klangbildern mit urbaner Ästhetik.


07/03/08

Beginn 23:00
Eintritt 10€

CLUB MORAL präsentiert: REINHARD VOIGT live! (Kompakt, Köln), TOBIAS SCHMID (&ND Schallplatten, Hamburg), STEFAN SIEBER (&ND Schallplatten, Ausgburg)

Das Imperium schlägt zurück - Club Moral geht "All In". Der Frühling hält Einzug in München. Mit ihm steigt in der Roten Sonne eine Party von ganz besonderer Qualität - Club Moral "all in". Dieses Mal mit einem seltenen und ganz besonderen Gast - es beehrt uns "Sweet Reinhard" / S.R.I. / Pentax / Klar / Kron / Voigt & Voigt / Echo Club / Forever Sweet oder einfach - Reinhard Voigt. Gründungsmitglied und Mitbetreiber des Kompakt Imperiums aus Köln. Der Produzent unzähliger Techno-Hymnen und einer der beliebtesten Live-Performer weltweit macht sich auf den Weg um München im Sturm einzunehmen. Bereits vor 10 Jahren hat er das Ultraschall mit seinem klaren , direkten Sound in seinen Grundfesten erschüttert und nun wird er uns die gerade Bassdrum ins Hirn prügeln, bis auch der letzte Kunde nicht mehr anders kann als vor Freude zu tanzen. Aber das ist diesmal noch lange nicht alles, denn im März lassen wir mal so richtig einen los! Unsere Augsburger Freunde Stefan Sieber und Tobias Schmid aus dem Kerosin haben angekündigt, per Reisebus mit ihrer Feier-Entourage in der Roten Sonne einzulaufen und die Bude mal so richtig auf links zu drehen! Die beiden werden euch mit ihrer Musik komplett die Glückseligkeit ins Gesicht zaubern. Die Gastgeber Stereo aka Noname & Scharrenbroich betreuen euch an diesen glanzvollen Abend an der Theke mit jeder Menge Schnaps und guter Laune, so dass an diesem Freitag keine Ausrede zählt - Ein Pflichttermin!


08/03/08

Beginn 23:00
Eintritt 7€(5€<24:00)

Gerade erst feierte der Candy Club sein neunjähriges Bestehen und ist damit die älteste Queer-Indie-Electro-Party auf dem europäischen Festland. Die Queerness bezieht sich dabei nicht allein auf ein mögliches sexuelles Selbstverständnis, sondern auch  auf die vermeintliche Unvereinbarkeit der Sounds: Placebo trifft auf Madonna, Hot Chip auf einen Remix von Rage against The Machine oder Nancy Sinatra, wer weiss das vorher schon? Resident-DJ Thomas Lechner zieht alle denkbaren Register an seinem Digitalpult und mischt neben der Musik auch das Publikum gehörig auf.
"As queer as you wanna be - Still crazy after all these years!"


14/03/08

Beginn 23:00
Eintritt 9€(6€<24:00)

ACID PAULI (Smaul/Disko B, Weilheim), KRAUSNIK, SGT. PFEFFER (Relaxed Clubbing, Konstanz)

Acid Pauli hat sich wieder einmal zwei durchgeknallte Brüder im Geiste eingeladen, um mit uns in den Frühling zu tanzen. Acid Pauli trifft Acid Punk. Krausnik aka Dominik Kraus kommt aus Stuttgart und stand dort auch schon mit Michi Beck back-to-back hinter dem Mischpult. Heute teilt er sich diesen Platz mit Sgt. Pfeffer, mit dem er regelmässig den "Relaxed Clubbing" Abend (der beste Montagsrave im süddeutschen Raum) in Konstanz betreut. Die beiden füttern uns mit Rave-Spätzle mit Strobo-Reiberdatschi bis der Bauch wehtut.


15/03/08

Beginn 23:00
Eintritt 12€

SCRATCHED !!!: ETIENNE DE CRECY (Motorbass/Superdiscount, Paris), ABE DUQUE aka KIRLIAN (ADR/Disko B, New York), LESTER JONES (Rote Sonne, Muc)

Der "Godfather of French House" und der "King of Hollis / Queens" - So kurz vor den Feiertagen fallen für alle Freunde elektronischer Musik Ostern und Weihnachten auf einen denkwürdigen Abend. Etienne De Crecy bereitete 1997 mit seinem "Super Discount"-Projekt den Nährboden für französische Elektroschaffende wie Daft Punk, Stardust und Cassius. 2001 begrüßte er das neue Jahrtausend mit seinem Soloalbum "Tempovision". Mit seiner Version von Kraftwerks "Aerodynamik" brachte er auch die Düsseldorfer Elektropioniere wieder auf den Dancefloor zurück. Das letzte Lebenszeichen auf Vinyl kam 2004 mit den vier pinken 10-Inches von "Superdiscount 2" in die Plattenregale und die Schockwellen seiner Produktionen sind auch heute noch bei den aktuellen Produktionen der Ed-Banger-Crew um Justice, DJ Mehdi und Uffie zu spüren. Abe Duque ist schon ein alter Bekannter in der Roten Sonne und bürgte immer dafür, den Laden aus den Angeln zu heben. Schon dem kleinen Abe wurde die Liebe zur Musik in die Wiege gelegt, denn sein Daddy war ein Geistlicher und nebenher ein begnadeter Musiker und so teilte er, wie vor ihm schon Sam Cooke oder Curtis Mayfield, das Schicksal einer kirchlichen musikalischen Erziehung. Wenn er nicht gerade die Orgel in der Kirche seines alten Herren bearbeitete, legte er Hand an seinen ersten Synthesizer und eröffnete 1993 sein erstes eigenes Label Tension. Drei fette Alben unter seinem Pseudonym Kirlian auf Upstart´s Disko B verantwortete er ebenso wie zuletzt "Take Me To Heaven" mit seinem Partner Gennaro Le Fosse auf der Get Lost-Compilation von Crosstwown-Rebell Damien Lazarus. 2005 gründete er am Tiefpunkt seiner Karriere Abe Duque-Records, bei dem er auf die herkömmliche Etikettierung aus Kostengründen ganz verzichten musste und alle Infos eigenhändig ins Vinyl ritzte. Gerade ist er mit einer Menge neuer Gesangstalente im Studio um uns in diesem Jahr seinen neuesten Geniestreich um die Ohren zu hauen. Unterstützt werden die beiden Schwergewichte von Lester Jones.


19/03/08

Einlass 21:00
Beginn 22:00
Eintritt 14€ AK / 12€ VVK + Gebühr

Man möchte ja höflich sein. Aber all den hoffnungsfrohen jungen Bands, die ihre Musik als eine Mischung aus Postpunk, Elektro und No Wave beschreiben und dazu immer wieder zwei, drei gute Namen referieren, die endlich einmal unerwähnt bleiben sollten, sei gesagt: Es gab noch mehr. Ted Milton, und er ist ein höflicher Mensch, hat 1980 Blurt gegründet. Jenes dadaistisch-humoristische und welterfahren-ernste Trio aus Stroud in Gloucestershire, dessen erste Single den göttlichen Titel "My Mother Was A Friend Of An Enemy Of The People" trug und dessen erstes Album eine Liveaufnahme war. Die Platten von Blurt, es sollten unzählige folgen, die mittlerweile zumeist vergriffen sind ( es gibt zum Glück zwei Best-Of-CDs ), landeten gerne im Punk-Regal. Nicht völlig abwegig: Ted Milton trug und trägt Iro zum Anzug. Blurt waren widerborstig und knorrig, spielten Tanzmusik für ganz Mutige. Wenn Milton nicht seine Texte voller Fallstricke ins Mikro schrie und knurrte, stieß er ins Saxophon. Sein Bruder Jake, mit Psychedelic großgeworden, bearbeitete das Schlagzeug, Peter Creese spielte eine kratzende Gitarre. Verzweifelte Kritiker zimmerten Schubladen wie Afro-Punk oder Dada-Punk.
Bevor er Musiker wurde, ist Milton als Puppenspieler aufgetreten. Sein Gespür für dramatische Effekte rührt daher. In diesem Jahr nun ist "Odes" erschienen, ein auf 250 Exemplare limitiertes Buch mit CD und extra 7'' ( das sind die Dinger, die nicht im iPod funktionieren ). Es versammelt Miltons nicht mit Blurt entstandene Arbeiten der letzten 20 Jahre. Skurrile und faszinierende Musik, eingespielt mit Back-To-Normal, Paddy Steer, Andreas Gerth ( Tied & Tickled Trio ), Herman Martin und Tam Tam, illustre Namen zwischen Jazz und Elektronik. Milton nähert sich mittlerweile der Mitte seiner Sechziger. Im nächsten Frühjahr werden Blurt ihre wohl tatsächlich letzte Tour antreten. Miltons Musik klingt immer noch nach Unruhestand. Mit Sam Britton, Gründer der Elektroniktruppe Icarus und auch auf Miltons Werkschau vertreten, hat er 2004 eine CD nach Daniil Charms auf das Publikum losgelassen. Jetzt werden die beiden das Material von "Odes" durch den Computer jagen und in Dub tauchen. Das Saxophon hat Milton immer noch dabei. Nach dem Konzert kann man zum Plattenhändler seines Vertrauens gehen und einfach mal die Regalschilder für Jazz und Punk vertauschen. Mal sehen, was dann so alles passiert.


22/03/08

Beginn 23:00
Eintritt 9€(6€<24:00)

FUCKING CONSUMER: I-F (Viewlexx/Disko B/cbs.nu, Den Haag), DR. SCISSORS live! (Elektrolux/Muc), MIGUMATIX

Im Sommer 1997 baut der Den Haager I-F aus Vocoderstimme, 8-Bit-Sounds, bouncender Hook und einer fetten Basslinie mit "Space Invader Are Smoking Grass" einen Klassiker der auch zehn Jahre später immer noch kickt. I-F ist schon seit Anfang der Neunziger Jahre in den elektronischen Schaltkreisen Den Haags unterwegs und hatte mit Inter-Fered, Reference und Mörderkapital seine eigenen Labels und begann dann erst selbst zu produzieren. Die "Portrait of a dead girl I + II"-EPs gelten wie seine Disko B Alben "Fuckin Consumer", "The Man from P.A.C.K." und das Parallax Coperation Projekt als Meilensteine der Electro-Musik. Heute widmet er sich hauptsächlich seiner Internet Radio Station cbs.nu. Außerdem hat sich der Elektroluchs Dr. Scissors angekündigt, der auch unter seinen Pseudonymen Insect Jazz, Mobile Space Unit oder Syrinx 2600 bekannt ist und uns in die "Futuristic School of Electro" einführen wird. Unterstützt werden die beiden Haudegen von Youngblood Migumatix. My Friends, They are Electric!


23/03/08

Beginn 23:00
Eintritt 12€

GREAT STUFF präsentiert: GREGOR TRESHER BIRTHDAY (Great Stuff, Frankfurt) feat. EXTRAWELT live! (Kompass Musik, Hamburg), RAINER WEICHOLD (Great Stuff, Muc)

Aller guten Dinge sind drei oder Hamburg meets Hessen in der bayrischen Hauptstadt. Gregor Tresher, Arne Schaffhausen and Wayan Rabe aka Extrawelt bieten dem Label Great Stuff eine Nacht voll minimalen Techhouse, klaren Elektrosounds und eine fette Portion warmen eingängigen Klang. Die Labels und Remix-Aktionen der Drei ergeben die brandaktuellsten und dennoch ungewöhnlichsten Trend-Top-Ten; neben Great Stuff blitzt und glimmert es mit Datapunk, Terminal M, Cocoon, Kompass Musik, Border Community, Twisted Records, Traum Schallplatten, Gemini Records oder Boshke Beats.Geburstagskind Gregor Tresher, der Raveline Produzent No.1 in 2006 und 2007, platzierte seine aktuelle Single "A Thousand Nights" und sein gleichnamiges aktuelles Album auf Platz 4 der Raveline Charts für 2007. Seine Koop-Produktionen "Open the gates" mit Guy Gerber oder "Panchakarma / Mosquito" und "And more / Brain aqua" mit Monika Kruse laufen allesamt in der obersten Liga der Clubtracks. Momentan sitzt der Mann der Stunde im Studio und produziert das neue Monika Kruse Album. Auf der Great Stuff-Labelnight wartet er mit einem besonderen Geburtstagsgeschenk für seine Fans auf - ein extra-langes, 4-Stunden-Set mit abfahrtsgeladenen, minimalen, soundreichen Megatracks. Ein Präsent der besonderen Art kommt von Extrawelt aus dem Osterkörbchen. Sie spielen ein 1,5-stündiges Live-Set und rocken auf ihre ganz besondere Art den Birthday-Floor. Sie haben einige Projektstationen wie "Midimiliz", "Spirallianz" oder "The Delta" und "Downhill" auf den Weg gebracht. Ihre Remixe für Gregor Tresher, John Dahlbäck oder Tocadisco feat. Chelonis R. Jones sind neben ihren mittlerweile 10 eigenen Releases die Rockraketen der internationalen Clubs. Ihr aktueller Zweiseiter "DistTheme / NoButYeahButNo / YeahButNoButYeah" ( Kompass Musik ) liegt pünktlich zu ihrem Münchener Stelldichein in den Plattenregalen der angesagten Recorddealer. Wir gratulieren Gregor zum Geburtstag und freuen uns auf 3 Männer 1 Wort - Party - diese Nacht wird auch ohne Eiersuche lang! Das ist ein Versprechen!


26/03/08

Einlass 21:00
Beginn 22:00
Eintritt 14€ AK / 12€ VVK + Gebühr

SPEX präsentiert FREIWILIGE SELBSTKONTROLLE live!, FESTLAND live, THOMAS MEINECKE, THOMAS GEIER (Rote Liebe, Essen)

Ein Konzert in der Hamburger Markthalle ging in einem Regen aus Bier und Zigarettenkippen unter weil sie nicht "Punk" genug waren, die Pet Shop Boys spielten 1987 bei ihnen als Support und nach The Fall ist sie die Band mit den meisten Auftritten bei BBC-Radiolegende John Peel. Die Freiwillige Selbstkontrolle oder kurz FSK gehört zu den Bands, die seit 27 Jahren und 12 Alben zu überraschen wissen. Von New Wave über die Entdeckung des Sounds texanisch-böhmischer Blaskapellen bis zu einem Album mit der Detroiter Techno-Eminenz Anthony "Shake" Shakir haben sich Justin Hoffmann, Thomas Meinecke, Michaela Melian, Carl Oesterhelt und Wilfried Petzi FSK noch nie auf einen Stil festlegen lassen und sind immer wieder jeglicher Kategorisierung entronnen. Im Februar 2008 haben FSK ihr neuestes selbstbetiteltes Album "Freiwillige Selbstkontrolle" herausgebracht. Formal wieder song- und textorientierter, ist ein Aspekt ihrer gegenwärtigen Untersuchungen das Übersetzen digital geschraubter Beats des zeitgenössischen R&B wie von Missy Elliott oder den Neptunes, in ihren handgespielten Bandkontext. Unterstützt werden FSK von der Essener Band Festland: Ausgehend von den Techniken, wie sie in der digitalen Welt von House und Techno entwickelt worden sind und mittels überreicher Klangarchive schöner Musik arbeiten Festland an etwas, was sie Krauthouse nennen wollen. Ihre Songs sind ein dichtes Gewebe von Geschichten, Symbolen, Deutungen. Die Antwort auf die Frage, wie es klingen könnte, wenn Franz Schubert und Mike Ink heute eine Band gründen würden.


27/03/08

Beginn 23:00
Eintritt 8€(6€<24:00)

DUBSTEPPER X: DJ CHEF (SubFreaq/Ringo Records/Rinse FM/Transition, London), NOE KNOCKOUT (Dubpack Minga, Bassrutsche), TOMM! (Dubpack Minga, Bassrutsche)

DJ Chef ist vielleicht der Dubstep-DJ mit dem größten Kick und der größten Bandbreite. Er vertritt den strikten Ansatz, dass Djing eine Kunstform ist. Schon als sechsjähriger begleitete Chef seine Onkel und ihr Reggae&Soul SoundSystem und durfte schon als Dreikäsehoch an die Plattenspieler, um die Warm Up-Session einzuleiten. Als Teenager ließ er das Haus seiner Mutter durch diverse Bassbeben erzittern, wenn er mal wieder an allen verfügbaren Lautsprechern gebastelt und sein ganz eigenes Wohnzimmer-Sound System installiert hatte. Seit seinen Teenager-Tagen ist DJ Chef mit Skream und Mala von Digital Mystikz befreundet. Heute spielt er zusammen mit den beiden auf den besten und wichtigsten Dubstep-Partys. Hauptberuflich arbeitet DJ Chef als Mastering Toningenieur im Herzzentrum der Subbässe, in den Transition Studios. Dort lassen alle Londoner Dubstep-Produzenten und DJ's ihre neuesten Tracks auf Dubplates schneiden und arbeiten mit Transitionmastermind Jason und Chef an der Verbesserung einzelner Tracks. Hier wird das "Living inside the Bass Membrane" zelebriert und wer schon mal bei einer Abhör- und Dubcutting-Session dabei sein durfte, spricht hinterher von einem "meditativem Basserlebnis". DJ Chef sitzt also direkt an der Quelle und ist so der am besten infomierte Dubstep-Produzent und DJ. Das färbt natürlich positiv auf sein Label SubFreaqz ab, wo er einen funky Ansatz verfolgt und ausschließlich Top Tunes veröffentlicht. Wie fast alle Dubstep-Pioniere und Großmeister kommt der afro-karibisch geprägte DJ Chef auch aus dem Südlondoner Bezirk Croydon, das viele ja für das neue Detroit halten. Der Südlondoner Piraten-Radio-Sender Rinse FM, auf dem DJ Hatcha seine Karriere begann, und aus Underground Garage Dubstep entwickelte, war für DJ Chef eine der wichtigsten Einflußquellen. Heute präsentiert er auf Rinse FM seine eigenen Show.


28/03/08

Beginn 23:00
Eintritt 9€ (6€<24:00)

NIGHTEFFECT:  MARCIN OZ aka HIGHFISH (The Whitest Boy Alive, Berlin), PLAYLOVE/81, BEATNIK

"Und der Highfish der hat Zähne ..." Bei "Whitest Boy Alive", der Band von Erlend Oye, ist Highfish der Mann der tiefen Töne und spielt Bass. Daneben kann der gebürtige Pole schon auf einige Highlights zurückblicken: Als Marcin Oz war er Resident in den Berliner Clubs WMF und Cookies. 1999 war der umtriebige Berliner Mitbegründer von WMF Records und veröffentlichte seine erste Compilation "Nighteffect". Seine Remixe für Kotai, Jahcoozi und Psychonauts ernteten körbeweise Respekt und nachdem er in Tobi Neumann's Appollo Studio an einigen Produktionen beteiligt war, gründete er schließlich mit Erlend Oye und Fritz Zander "Whitest Boy Alive". Ihr erstes gemeinsames Album "Dreams" brachte auf bisher ungehörte Weise "Zartcore" mit einem Gespür für den Dancefloor zusammen und wer sie einmal live gesehen hat, schwärmt noch heute davon. Es kommt also eine funky Fahrgemeinschaft aus Berlin auf uns zu, denn mit Playlove / 81 sitzt neben ihm eine charmante Beifahrerin, die mit Team Champagne!-Kollege Beatnik immer eine Meisterin darin ist, ordentlich am Rad zu drehen.


29/03/08

Beginn 23:00
Eintritt 10€ (7€<24:00)

BLIP, BLURP, BLEEP: DANIEL BELL (7th City/Accelerate, Detroit), MATZE CRAMER, ANETTE PARTY

Nachdem er erst in diversen Bands spielte und Hip Hop-Tracks produzierte, tauschte Daniel Bell in den Neunziger Jahren die Sonne Kaliforniens in Sacramento gegen die kalten Winde vom Lake Erie und zog nach Detroit. Zuvor hatte er in Toronto Film studiert und nebenher mit seiner ersten Veröffentlichung "Technarchy" auf Richie Hawtin's Label +8 Records seinen ersten Überraschungserfolg gefeiert. Von diesem Erfolg beflügelt, zog er Anfang der Neunziger endgültig nach Detroit und eröffnete die US-Tourneen von Moby und The Prodigy. Ab 1992 veröffentlichte Bell bereits Platten unter seinem Pseudonym "DBX" auf seinem eigenen Label Accelerate Communications, bei denen er seinen eigenen Entwurf von Detroit Techno schuf, der vor allem durch seine entschlackten funky stromlininenförmigen Grooves bestach, womit er zu einem der Begründer des "Minimal" wurde. Mitte der Neunziger ( 7th City, Harmonie Park ) hob er weiter fleißig eigene Labels aus der Taufe, griff Anthony Shakir und Dopplereffekt bei ihren Labelvorhaben unter die Arme und zog 2000 überraschend nach Berlin, wo er auch wieder eigene Produktionen herausbrachte. Neben seinen Reisen als DJ ist er Resident im Robert Johnson und wir freuen uns wieder einmal eine absolute Technolegende in der Roten Sonne zu begrüßen.




 

rote sonne
Maximiliansplatz 5
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t: 55 26 33 30 club
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